Der Staat taucht ab

Bürger in Blankenburg kämpfen seit sieben Jahren vergeblich für neue Brücke

Kein Geld für eine neue Brücke, heißt es. Rentner müssen deswegen lange Umwege gehen. Und die Kinder klettern über eine gefährliche Abkürzung.

Foto von Autor/Autorin: Stefanie Hildebrandt
Lesezeit 4 Min
Mario Rubelowski kämpft für einen neuen Übergang in Blankenburg.

Mario Rubelowski kämpft für einen neuen Übergang in Blankenburg.

© Hildebrandt

Seit nunmehr sieben Jahren bemühen sich Anwohner einer Siedlung im Berliner Norden, in Blankenburg, um die Wiedererrichtung der Fußgängerbrücke am Rostsperlingweg. Weil die alte Brücke marode war, wurde sie 2018 ohne Ankündigung abgerissen. Ein Ersatz für die Überquerung ist nie aufgetaucht. Für die Bürger bedeutet dies täglich einen längeren Umweg. Besonders die Rentner in der Siedlung sind sauer.

Berliner Kurier

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