Der Becher (0,5 oder 0,65 Liter) ist mit Folie überzogen, darauf: Comic-Bildchen. Total teenie-tauglich. „Sie müssen den Jumbo-Strohhalm mit Wucht durch die Folie stechen“, erklärt Ha Tran (48), einer der Franchise-Nehmer von „BoboQ“.
Seit Mitte Mai hat er einen Laden am Alex. Auch in Lichtenberg, Charlottenburg und Prenzlauer Berg gibt es „BoboQ“. „Alle anderen sind Nachahmungstäter“, sagt Tran lachend.
Ja, er hat gut Lachen. Das Geschäft mit den Glibber-Kügelchen brummt. Sie bestehen aus der Speisestärke Tapioka, sind fast geschmacksneutral, verstärken aber den Geschmack des beigemischten Tees, Joghurts oder der Milch. „Man kann zum Beispiel auch Erdbeer- oder Joghurt-Kügelchen bekommen“, sagt Tran. „Allerdings gibt es da derzeit Lieferschwierigkeiten, weil sie so gefragt sind.“
Auch gestern bildete sich wieder eine lange Schlange vor Trans Laden. Nicht ohne Grund. „Bubble Tea ist nun mal ein ganz besonderes Getränk“, findet Jasmin (19). „Sehr erfrischend. Und die Läden sind wirklich ein neuer Trend in Berlin.“
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