Brutale Schlägerei

Wie feige ist das denn? Fünfzig gegen einen!

Prügel-Attacke vor Schöneberger Szene-Kneipe: Laut Polizei gingen bis zu 50 Angreifer auf einen einzelnen Mann los.

BK
Lesezeit 2 Min
13 der mutmaßlichen Schläger nahm die Polizei fest.

13 der mutmaßlichen Schläger nahm die Polizei fest.

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Insgesamt 50 Leute waren auf ihr Opfer losgegangen.

Insgesamt 50 Leute waren auf ihr Opfer losgegangen.

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Ein Notarzt und Rettungssanitäter kümmern sich um den Verletzten.

Ein Notarzt und Rettungssanitäter kümmern sich um den Verletzten.

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In der Kneipe „Tabasco“ in der Fuggerstraße war es gegen 22.20 Uhr  zu einem Streit zwischen zwei Gästen gekommen – worum es dabei ging, ist bisher unklar.  „Nach einer verbalen Auseinandersetzung wurde ein 24-Jähriger von einem anderen Mann mit einem Billardqueue angegriffen“, sagte eine Sprecherin der Polizei dem KURIER. Vor der Kneipe sollte das Gefecht in eine neue Runde gehen – unter dem Motto „alle gegen einen“. „Das Opfer wurde von 20 bis 50 Angreifern umringt, geschlagen und getreten“, so die Sprecherin weiter. Wie viele es genau waren, ist unklar.

„Sie gingen sogar mit einem Stuhl auf das wehrlos am Boden liegende Opfer los“, sagte ein Augenzeuge dem KURIER. Als die alarmierten Beamten der Polizei am Tatort eintrafen, konnten die Schläger fliehen. Ein Notarzt musste den am Boden liegenden Mann versorgen. „Er wurde verletzt, aber nicht lebensgefährlich“, heißt es. Klinik.

Gleichzeitig fahndeten die Beamten in der Umgebung nach den Angreifern, wurden am Nollendorfplatz fündig. Sechs Männer, die an der Prügel-Attacke beteiligt gewesen sein sollen, konnten hier gestellt werden. Sieben weitere Angreifer kamen in der Zwischenzeit zurück zur Bar, konnten dort gestellt werden – sie stritten die Beteiligung ab, wurden aber von Augenzeugen erkannt. Bilanz: 13 Festnahmen!

Gegen die Männer wird wegen Verdachts des schweren Landfriedensbruches sowie gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Alle Beteiligten schwiegen bisher zu den Hintergründen der Auseinandersetzung – auch das 24-jährige Opfer.  Die Ermittler können nicht ausschließen, dass es sich um eine Racheaktion für einen früheren Vorfall handelt. Augenzeugenberichten zufolge sollen Angreifer und Opfer rumänischer Abstammung gewesen sein.  Die Kriminalpolizei ermittelt. FTH

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