Brutale Gewalt vor Gericht

Tegel-Knacki prügelt JVA-Mithäftling halbblind

Vor dem Landgericht gesteht der 22-Jährige zudem eine Erpressung.

BK
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Sicherheitsleuchten und Überwachungskameras vor einem Gebäude auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Tegel.

Sicherheitsleuchten und Überwachungskameras vor einem Gebäude auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Tegel.

© dpa

Der 22-Jährige verbüßte eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren, als es laut Anklage im November 2017 in der Sortier- und Montagehalle der Justizvollzugsanstalt zum Angriff gegen den Mithäftling kam. Ohne erkennbaren Anlass habe er mehrfach mit der Faust in das Gesicht des Geschädigten geschlagen und den Mann dann gegen eine Heizungsanlage geschubst. Der verurteilte Sexualstraftäter habe schwere Gesichtsverletzungen erlitten.

Ebenfalls im November hatte der vorbestrafte 22-Jährige laut Anklage aus der Haft heraus ein Erpresserschreiben verschickt. Den Brief habe er „aus Spaß“ geschrieben, sagte der aus der Slowakei stammende Mann nun. Er habe sich geärgert, weil das Hamburger Unternehmen eine Bestellung nicht akzeptiert habe. Der Angeklagte sagte weiter, er habe damals als Inhaftierter Drogen konsumiert und Stimmen gehört. Das habe ihn aggressiv gemacht. Der Prozess wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter Erpressung wird am 27. August fortgesetzt. (dpa)

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