Fast zeitgleich überreichte der britische EU-Botschafter Tim Barrow ein entsprechendes Schreiben in Brüssel. EU-Ratspräsident Donald Tusk teilte auf Twitter in Brüssel mit, die Union habe den Brief erhalten. „Nach neun Monaten hat Großbritannien geliefert.“
EU-Ratspräsident Donald Tusk hält den offiziellen Brexit-Antrag.
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Damit ist der Weg frei für zweijährige Brexit-Verhandlungen, in denen die Verflechtungen zwischen Großbritannien und der EU gelöst werden müssen. Mehr als 20 000 Gesetze und Regeln sind davon betroffen. Im März 2019 endet dann voraussichtlich die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens.
Die übrigen 27 Länder wollen ihre Verhandlungsposition bei einem Sondergipfel am 29. April festzurren. Bis Herbst 2018 sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein, damit das Abkommen noch rechtzeitig ratifiziert werden kann. Auf EU-Seite müssen das Europaparlament und der Rat ihre Zustimmung geben.
Die britische Premierministerin Theresa May will den Vertrag auch dem britischen Parlament vorlegen. Nachverhandlungen auf Wunsch der britischen Abgeordneten soll es aber nicht geben.
Sollten die Parlamentarier in Westminster das Abkommen ablehnen, würde Großbritannien ungeregelt aus der Staatengemeinschaft ausscheiden. Wirtschaftsverbände warnen vor erheblichen Konsequenzen.
Die Briten hatten im vergangenen Juni in einem historischen Referendum mit knapper Mehrheit für den Brexit gestimmt.
(dpa)
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