Ministerpräsident Dietmar Woidke

AfD "Risiko für Wirtschaftsstandort Brandenburg"

Die Partei predige Spaltung und sei rassistisch und fremdenfeindlich.

BK
Lesezeit 1 Min
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg.

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg.

© dpa

Er schloss erneut aus, dass seine Partei nach der Wahl mit der AfD sprechen werde. „Ich schließe Gespräche und jegliche Kooperation mit der AfD aus”, sagte er der dpa. Die Partei predige Spaltung und sei rassistisch und fremdenfeindlich. „Sie ist ein Risiko für unseren Wirtschaftsstandort Brandenburg.”

Bei einem Rededuell mit dem Spitzenkandidaten der CDU für die Landtagswahl, Ingo Senftleben, hatte Woidke bereits am Donnerstagabend in Cottbus gesagt, das größte Risiko für wirtschaftliche Entwicklung in der Lausitz liege in Fremdenfeindlichkeit und rechten Aufmärschen.

Auch Senftleben hatte scharfe Kritik an der AfD geübt. „Wir müssen über die Dinge reden, die nicht richtig laufen, aber nicht auf ihre Art und Weise und schon gar nicht mit radikalen Parolen”, hatte er an einen AfD-Sympathisanten und Fragesteller gerichtet, gesagt. (dpa)

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com