Brandenburg-Hasser

Grebe knöpft sich Berlin vor

Die Abrechnung mit Berlins Politik findet nicht erst an der Wahlurne statt. Rainald Grebe knöpft sich auch Klaus Wowereit, Renate Künast und Frank Henkel vor.

BK
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Grebe (40) schreibt das Stück und spielt mit.

Grebe (40) schreibt das Stück und spielt mit.

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Die Abrechnung mit Berlins Politik findet nicht erst an der Wahlurne statt. Rainald Grebe, der schon sämtliche Ost-Länder („Brandenburg“) durch den Kakao gezogen hat, knöpft sich im Maxim-Gorki-Theater auch Klaus Wowereit, Renate Künast und Frank Henkel vor.

„Völker schaut auf diese Stadt“ heißt sein Stück. Untertitel: „Berlin wählt und Rainald Grebe kann sich nicht entscheiden.“ Am 31. August steigt die Premiere (Karten ab 10 Euro). Vergangene Woche machte Grebe Station bei den Linken, die ihre Wahlplakate vor dem Roten Rathaus vorstellten: Landeschef Klaus Lederer begrüßte den Sänger und Regisseur, das Wort „Sympathisant“ fiel – das war Grebe, dem Ost-Muffel, dann doch zu viel. „Ich sehe mir Veranstaltungen von allen Parteien an“, sagte Grebe dem KURIER.
Ein Stück für vier Personen plane er, Grebe führt Regie, spielt auch selbst mit. An seiner Seite sind die Gorki-Ensemble-Mitglieder Sabine Waibel und Wilhelm Eilers sowie der Comedian Hans Krüger, der auch in Grebes Waldbühnen-Show dabei war, von der Grebe noch immer schwärmt: „Ein ganz wunderbarer Abend für alle.“

Die letzte Vorstellung steigt am Wahltag, dem 18. September um 19.30 Uhr. Spätestens dann muss sich auch der Pankower Grebe entschieden haben. SAL

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