Um 3.18 Uhr war bei der Leitstelle der Notruf eingegangen: In Friedersdorf bei Königs Wusterhausen brennt’s im Ziegenstall vom „Naturhof“. Acht Minuten später traf die erste Feuerwehr ein, weitere aus sechs Orten mit insgesamt 40 Mann folgten.
Die Retter rissen die Gatter auf, damit die Tiere ins Freie flüchten konnten. Mit Radladern schoben Naturhof-Mitarbeiter brennendes Stroh beiseite, die Feuerwehrleute löschten und verhinderten, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten.
Diese Ziegen sind noch einmal mit einem Schreck davon gekommen...
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In der Nacht stifteten Unbekannte feuer auf dem idyllischen Ziegenhof.
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166 schlafende Jungziegen waren betroffen.
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Sondereinsatz für die Feuerwehr: 166 Ziegenleben standen auf dem Spiel!
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Erleichterung bei Ziegenhalter Arndt Conring (40)
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Das Gatter ist verkohlt, Stroh und Heu sind verbrannt.
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Eine Feuerwehrfrau (l.) und zwei Feuerwehrmänner mit einer geretteten Ziege im Arm.
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Diese Ziegen sagen: danke, tapfere Feuerwehrleute!
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„Großes Danke an die Feuerwehr“, sagte Ziegenhalter Arndt Conring (40). Der Westfale hatte vor fünf Jahren mit 30 Ziegen den Hof gegründet, bietet heute Käse, Wurst und Fleisch an. Schmerzlich für ihn: Fünf Ziegen starben im Feuer, vier musste der Tierarzt wegen schwerer Verletzungen einschläfern.
Fest steht: Das Feuer wurde gelegt, ein technischer Defekt ist ausgeschlossen. Dafür sprechen auch Indizien wie eine angekokelte Liege auf dem Nachbargrundstück und dass der Täter übern Zaun gestiegen sein muss. Ein Polizeisprecher: „Wir ermitteln wegen Brandstiftung.“
MKL
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