Kann man nicht meckern!

Feuerwehr rettet 166 Ziegen

Das Meckern dieser Ziegen klingt nach Dank für ihre Lebensretter: Beinahe wären die Tiere in ihrem Stall verbrannt. Doch blitzschnelle Feuerwehrleute retteten sie vor dem qualvollen Tod.

BK
Lesezeit 2 Min

Um 3.18 Uhr war bei der Leitstelle der Notruf eingegangen: In Friedersdorf bei Königs Wusterhausen brennt’s im Ziegenstall vom „Naturhof“. Acht Minuten später traf die erste Feuerwehr ein, weitere aus sechs Orten mit insgesamt 40 Mann folgten.

Die Retter rissen die Gatter auf, damit die Tiere ins Freie flüchten konnten. Mit Radladern schoben Naturhof-Mitarbeiter brennendes Stroh beiseite, die Feuerwehrleute löschten und verhinderten, dass sich die Flammen weiter ausbreiteten.

Diese Ziegen sind noch einmal mit einem Schreck davon gekommen...

Diese Ziegen sind noch einmal mit einem Schreck davon gekommen...

© Bernd Friedel Lizenz

In der Nacht stifteten Unbekannte feuer auf dem idyllischen Ziegenhof.

In der Nacht stifteten Unbekannte feuer auf dem idyllischen Ziegenhof.

© aireye Lizenz

166 schlafende Jungziegen waren betroffen.

166 schlafende Jungziegen waren betroffen.

© aireye Lizenz

Sondereinsatz für die Feuerwehr: 166 Ziegenleben standen auf dem Spiel!

Sondereinsatz für die Feuerwehr: 166 Ziegenleben standen auf dem Spiel!

© aireye Lizenz

Erleichterung bei Ziegenhalter Arndt Conring (40)

Erleichterung bei Ziegenhalter Arndt Conring (40)

© Bernd Friedel Lizenz

Das Gatter ist verkohlt, Stroh und Heu sind verbrannt.

Das Gatter ist verkohlt, Stroh und Heu sind verbrannt.

© Bernd Friedel Lizenz

Eine Feuerwehrfrau (l.) und zwei Feuerwehrmänner mit einer geretteten Ziege im Arm.

Eine Feuerwehrfrau (l.) und zwei Feuerwehrmänner mit einer geretteten Ziege im Arm.

© Lizenz

Diese Ziegen sagen: danke, tapfere Feuerwehrleute!

Diese Ziegen sagen: danke, tapfere Feuerwehrleute!

© Bernd Friedel Lizenz

„Großes Danke an die Feuerwehr“, sagte Ziegenhalter Arndt Conring (40). Der Westfale hatte vor fünf Jahren mit 30 Ziegen den Hof gegründet, bietet heute Käse, Wurst und Fleisch an. Schmerzlich für ihn: Fünf Ziegen starben im Feuer, vier musste der Tierarzt wegen schwerer Verletzungen einschläfern.

Fest steht: Das Feuer wurde gelegt, ein technischer Defekt ist ausgeschlossen. Dafür sprechen auch Indizien wie eine angekokelte Liege auf dem Nachbargrundstück und dass der Täter übern Zaun gestiegen sein muss. Ein Polizeisprecher: „Wir ermitteln wegen Brandstiftung.“

MKL

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