Es geschah gegen 22.30 Uhr, als dicker schwarzer Qualm vom Keller aus in den Hausflur des mehrgeschossigen Gebäudes quoll. Einige der Anwohner riefen die Feuerwehr. Sie rückte mit 70 Männern an. Drei Notärzte und neun Rettungswagen waren vor Ort.
Professionelle Feuerwehr beruhigte die Kinder
Es war eine dramatische Rettungsaktion. 12 Mieter wurden mit Hilfe einer Drehleiter in Sicherheit gebracht, darunter mehrere Kinder. „Ich hatte Angst in den Korb zu klettern in der großen Höhe“, berichtete eine Frau später. Doch die Feuerwehrleute hätten professionell gehandelt. „Sie haben sich rührend um die Kinder gekümmert und mir meine Angst genommen.“
Insgesamt brachten die Retter 35 Mieter ins Freie. Diejenigen, bei den der Verdacht auf eine Rauchvergiftung bestand, wurden sicherheitshalber in Krankenhäuser gebracht. Die meisten von ihnen könnten am Wochenende wieder entlassen werden, hieß es vor Ort. Bis zum frühen Morgen wurde das Gebäude belüftet.
„Widerliche“ Gaffer am Tatort
Am Sonnabend waren die Brandermittler der Polizei dabei, nach der Ursache für den Kellerbrand zu suchen. Sie sicherten Spuren. Die Auswertung wird nach Meinung der Polizei einige Tage dauern. Ersten Aussagen zufolge könnte das Feuer in einem Stromverteilerkasten ausgebrochen sein. Unklar ist noch, ob jemand nachgeholfen hat, was vermutet wird.
Polizisten hatten während des Einsatzes Mühe, Gaffer fernzuhalten. Die Leute seien einfach nur rücksichtslos und laben sich am Leid anderer. „Widerlich“, sagte ein Polizist.
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