So hat es der Boxer Marco Huck nach seinem Weggang von Sauerland erlebt. Seit ihn Ulli Wegner nicht mehr trainiert, klemmt die Karriere.„Mir fällt es schwer, jemanden nach Ulli noch Trainer zu nennen. Er ist wie ein Ziehvater“, sagt Marco. Seit er im Herbst 2014 begann, sich selbst zu vermarkten, gaben sich neue Trainer die Klinke in die Hand: „Das ist wie mit einer Frau: Man sucht, bis man die Richtige hat.“
Zuletzt kam Ulli Wegner (r.) nur als Gast in die Trainingshalle zu Marco Huck.
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Vor dem wichtigen Kampf gegen den ungeschlagenen lettischen K.o.-König Mairis Briedis (21 Kämpfe, 18 K.o.), in dem sich Marco am Samstag in Dortmund (22.45 Uhr, RTL) im Cruisergewicht den WM-Titel des Weltverbandes WBC holen will, hat er den Berliner Oktay Urkal als Coach verpflichtet. „Er ist ein sehr guter Trainer“, sagt Marco (32), „ob er mir im Kampf hilft, werden wir jetzt sehen.“
Auch Urkal hat einst bei Wegner trainiert. Der glaubt, dass Käpt’n Huck den Sieg aus Dortmund mit nach Berlin bringen wird, warnt aber: „Marco darf seine Verteidigung nicht vergessen.“ Wichtig für Huck ist auch die Unterstützung seiner Frau Amina: „Vergiss nicht, wer du bist“, sagt sie vor jedem Kampf: „Du bist der stärkste Mann, den ich kenne.“ In der Liebe hat Marco offenbar gefunden, was er sucht. KAH
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