„Er ist auch nur ein Mensch, ganz locker und natürlich. Aber trotzdem habe ich natürlich einen Riesen-Respekt vor ihm und seinen Leistungen“, erzählt die 18-Jährige dem KURIER. Über ihren ehemaligen Trainer Levent Cukur lernte sie den Champion kennen. Cukur, der ehemalige Weltmeister im Leichtgewicht, kennt Klitschko selbst aus seiner aktiven Zeit sehr gut, wird zu dessen Vorbereitungs-Camps in Tirol oft eigeladen. Und da nahm er Deutschlands Box-Hoffnung Ekaterini einfach mal mit. Erst einmal, dann wieder. Und wieder.
„Wir haben ihn im Stanglwirt getroffen, bei dem sich Wladimir seit Jahren auf seine WM-Kämpfe vorbereitet“, verrät Kate, die selbst schon Deutsche Meisterschaften feierte und im letzten Jahr bei der U19-WM dabei war.
Bis Mai letzten Jahres trainierte sie noch in München. Da war es nach Österreich ein Katzensprung. Weil sie auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen 2020 aber an einen Bundesstützpunkt wechseln wollte, um hier besser trainieren zu können, ist Kate nun Berlinerin.
Die Azubine zur Groß- und Außenhändlerin ist schlagkräftig und zielstrebig. Genau wie ihr Vorbild, der Box-Champ. Sie haben schon gemeinsam gefachsimpelt. Über harte Schläge und Knock-outs, Klitsch-K.o.s Spezialgebiet. „Mein Ding ist das eher nicht. Im Frauenboxen gibt es prinzipiell weniger K.o.s. Aber drei Kämpfe habe ich immerhin schon mit technischem K.o. gewonnen, weil der Ringrichter den Kampf abbrechen musste, um die Gesundheit meiner Gegnerin zu schützen“, lacht Kate.
Vielleicht haut sie bald ja mal eine Gegnerin richtig um. So wie Wladimir es auf der großen Bühne vormacht.
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