Nach der nicht gerade gütlichen Trennung im letzten Herbst kennt Manager Wilfried Sauerland kein Erbarmen. „Mario Götze und Robert Lewandowski haben ja Trainer Jürgen Klopp auch nicht zu den Bayern mitbekommen. Wir geben Ulli auch künftig nicht für Marco frei. Das geht auch gar nicht, weil er in unserem Team genug Jungs zu betreuen hat“, so der 73-Jährige.
Also müsste Huck schon komplett zu seinem alten Stall zurückkehren. Sauerland: „Ich habe trotz der Trennung kein Problem, mich wieder mit ihm zu unterhalten. Aber die Chance auf eine Rückkehr liegt bei 0,01 Prozent.“ Und einmal in Fahrt, legt der erfahrene Box-Experte nach. Sauerland: „Ich habe mir den Kampf von Marco natürlich angeschaut. Er hat eine Menge falsch gemacht und muss vor allem im Deckungsverhalten ganz neu anfangen. Und er braucht Geduld. Denn so schnell wird er keine WM-Chance bekommen.“
Statt noch einmal gegen Huck zu kämpfen, muss Glowacki angeblich erst mal den Titel gegen den Ukrainer Oleksandr Usyk verteidigen.
Bei Sauerland geht das Geschäft aber planmäßig weiter. Am 26. September wird in der Schmelinghalle das 35-jährige Jubiläum des Boxstalls gefeiert. Dabei steigen unter anderem Tyron Zeuge gegen Eduard Gutknecht (Supermittelgewicht) und Jack Culcay gegen den Australier Dennis Hogan (Halbmittelgewicht) in den Ring. Sauerland: „Es werden natürlich auch viele ehemalige Boxer, die unsere Erfolgsgeschichte geprägt haben, an diesem Abend geladen sein.“ Huck soll aber nicht auf der Gästeliste stehen!
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