Für Lamon Brewster war im Januar 2010 nach acht Runden Schicht im Schacht. Samuel Peter fiel im April dieses Jahres in der neunten Runde um. Morgen ist Sergej Lijachowitsch dran. Helenius, der mit seiner schlaksigen Figur und dem spitzbübischen Lächeln eher als Tennis- oder Beachvolleyball-Profi durchgehen würden, hat jede Menge Wumms in den Fäusten.
Und noch mehr im Kopf! Trotz Platz 4 in der Computer-Weltrangliste – hinter Wladimir und Vitali Klitschko sowie Tomasz Adamek – lässt er sich nicht hetzen. „Es geht nicht darum, um eine WM zu boxen. Sondern darum, sie zu gewinnen“, sagt Helenius und vertraut Trainer Ulli Wegner beim Zeitplan für den großen Angriff.
1964: Zum ersten Mal wird Muhammad Ali Weltmeister aller Klassen nach dem K.o.-Sieg gegen Sonny Liston.
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1964: Ali schlägt die Beatles K.o.
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1965: Ali im Armdrücken gegen Schriftsteller Norman Mailer.
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1974: Einer seiner größten Siege. Nach dem K.o. gegen George Forman beim "Rumble in the Jungle" in Kinshasa erobert Ali als zweiter Schwergewichtsprofi nach Floyd Patterson den WM-Titel zurück.
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1975: Ein hart umkämpfter Sieg gegen seinen erbittersten Gegner Smokin' Joe Frazier im "Thrilla in Manila".
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1976: Ali zu Gast in Rudi Carells Show "Am laufenden Band".
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1981: Alis letzter Kampf im Alter von 38 Jahren gegen Trevor Berbick in Nassau auf den Bahamas.
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Ali neben seinen größten Rivalen George Foreman und Joe Frazier.
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2002: Ali beim 80 Geburtstag seines Erfolgstrainers Angelo Dundee.
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2003: Vorstellung seines Buches "Greatest of all Times" auf der Frankfurter Buchmesse.
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2004: Auch mit 61 Jahren trotz seiner schweren Erkrankung noch schlagkräftig.
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2005: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit verleiht Ali die Otto-Hahn-Friedensmedaille.
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2011: Halle Berry ehrt Ali bei der Celebrity Fight Night XVII.
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2011: Gruß an die Fans bei der Celebrity Fight Night XVII.
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Für den Traum zog er aus Finnland nach Berlin, lebt in Gatow mit Ehefrau Sandra, Töchterchen Chillie (3) und Söhnchen Kingston (2). Im Fotospeicher seines Smartphones trägt er das Familienglück immer bei sich.
„Ich kenne die Glitzerwelt des Boxens. Aber ich kenne auch das Elend in der Welt. Ich werde nie ein ausgeflippter Superstar werden“, verspricht der Haudrauf, der früher als Nachhilfe-Lehrer und Betreuer für sozial auffällige Kinder arbeitete.
Falls er wirklich mal mit seinen Fäusten Millionen verdienen sollte, reizt den Normalo im Ring deshalb eine Luxusvilla mit zehn Schlafzimmern kaum. „Ein Waisenhaus ist viel wichtiger“, sagt Robert Helenius. Drücken wir ihm bei allen seinen Träumen die Daumen!
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