Boss Heinz Seesing spricht erstmals über seinen Rücktritt und den Nachfolger

Neuer Chef für Sixdays

Matthias Fritzsche
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Berlin - Sixdays-Boss Heinz Seesing plant den stillen Abgang. Nach dem 15. Rennen im Velodrom mit insgesamt über einer Million Zuschauern seit 1997 startet der 73-Jährige seinen Rückzug. "Ein, zwei Sixdays will ich noch machen. Dann soll ein anderer in der ersten Reihe stehen."Wer sein Nachfolger werden wird, hat Seesing klar im Kopf: Sixdays-Geschäftsführer Reiner Schnorfeil. "Er muss jetzt mehr nach vorn. Ich will auch mal wieder nur die Post holen", erklärt Seesing salopp das Stühlerücken.Mit Schnorfeil tritt der Schattenmann der Sixdays ins Rampenlicht. Seit Wiederbelebung ist der 54-Jährige bei den Berliner Sixdays. Marketing, Sponsoren, Gastronomie und mittlerweile Fahrerfeld - nichts geht mehr ohne den Familienvater aus Delmenhorst. Seesing: "Rainer ist vor zwei Jahren in die Geschäftsführung eingestiegen. Da ist die nächste Stufe einfach nur logisch. Er hat den Staffelstab in Griffweite."Den Zeitpunkt bis zur endgültigen Übergabe lässt Seesing offen. Aber sie ist angerichtet. In dem Moment, wo er mehr Freizeit genießen will, weiß Seesing, "dass das Rennen in guten Händen ist".------------------------------

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