Bootsbrände in Rummelsburg

Löschboot hängt in Schleuse fest

Die Feuerwehr hatte anfangs Probleme, Löschboote herbeizuschaffen.

Felix Firme
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Ausgebrannte Boote in der Rummelsburger Bucht

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Der Alarm ging um 4.26 Uhr bei der Feuerwehr ein, so ein Sprecher. Da einige der Boote auf dem Wasser, weit weg vom Ufer trieben, wurde auch ein sogenanntes Mehrzweckboot alarmiert. Doch das konnte erst einmal nicht ausrücken. Der Grund: Die Besatzung war mit einem Wohnungsbrand in Köpenick beschäftigt, bei dem ein Mann ums Leben kam. Laut dem Feuerwehrsprecher musste also zunächst Verstärkung nach Köpenick geschafft werden, um die Bootsbesatzung dort abzulösen. Erst mit Verspätung machte sich das Mehrzweckboot auf dem Weg nach Rummelsburg.

Dort half derweil ein Polizeiboot, die Brände zu löschen. Erst gegen 6.15 Uhr waren die Flammen gelöscht. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.

Schleuse blockiert einziges Löschboot

Auch das einzige echte Löschboot der Feuerwehr wollte helfen. Allerdings ist es in Spandau stationiert - kilometerweit entfernt vom Ort des Geschehens. Trotzdem fuhr die Besatzung vom Berliner Westen aus los, kam aber nicht weit. Denn eine Schleuse versperrte den Weg. Da keine Mitarbeiter vor Ort waren und es für die Schleuse auch keine Notfallbesatzung gibt, musste das Löschboot wieder umkehren.

Laut Feuerwehrsprecher gab es in Berlin früher insgesamt drei solcher Löschboote. Durch Sparmaßnahmen wurde die Anzahl jedoch auf eines reduziert. Stattdessen kommen Mehrzweckboote zum Einsatz, die zwar wendiger und schneller sind, jedoch weniger Wasser zum Löschen von Bränden pumpen können.

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