Boom-Bezirk

So plant Lichtenberg seine rosige Zukunft

Der Bezirk will hoch hinaus: Bezirksbürgermeister Andreas Geisel (SPD) möchte Lichtenberg noch kinder- und familienfreundlicher machen – am besten mit bundesweiter Vorbildfunktion.

Mike Wilms
Lesezeit 2 Min
Blick auf die Straße Alt-Friedrichsfelde in Lichtenberg.

Blick auf die Straße Alt-Friedrichsfelde in Lichtenberg.

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Kitas: Ab 2012 entstanden schon 1000 neue Kita-Plätze im Bezirk. Dieses Jahr sollen, so möglich, weitere Plätze in dieser Größenordnung hinzukommen. Damit könnte Lichtenberg rund 12440 Kita-Kinder betreuen.

Bildung: Die Schüler-Zahlen explodieren. Der Bezirk hat jetzt 21 000 Schul-Kids, davon 10 000 Grundschüler. Deshalb müssen 2014 Schulplätze „im Umfang von vier Schulen“ her. Dazu werden u.a. bestehende Einrichtungen um Mobilbauten erweitert.

Flüchtlinge: Lichtenberg hat bereits 1200 Flüchtlinge untergebracht, ist Vorreiter in Berlin. 2014 soll diese Aufnahmepolitik fortgeführt werden. Dazu gehört eine gute Kinderbetreuung für den Nachwuchs der Familien. Der Bezirk will verstärkt um Akzeptanz der Flüchtlinge werben.

Straßen: Über 4,4 Mio. Euro wanderten 2013 in den Straßenbau. Trotzdem wurden 26475 Schäden noch nicht repariert. Hinzu kommen die erwartbaren Winterschäden. Hier soll 2014 zügig eine Prioritäten-Liste erstellt und abgearbeitet werden.

Neubau: Der Bezirk hat seit 2012 den Bau von 2848 Wohnungen genehmigt. In diesem Jahr starten rund 20 Großvorhaben, so entstehen 100 Wohnungen in der Gartenstadt Karlshorst.

Unternehmen: Die Gewerbe-Gebiete an Pablo-Picasso- und Darßer Straße sollen offensiv vermarktet werden. Es laufen bereits Verhandlungen über die Ansiedlung neuer Firmen.

Kleingärten: Überall in Berlin sind Laubenkolonien bedroht – zumeist von Neubau-Projekten. Ein Sicherungskonzept soll den Erhalt bestehender Kleingärten im Bezirk ermöglichen. MOW

So sollen die „Treskowhöfe“ in der Hönower Straße bis 2015 aussehen ...

So sollen die „Treskowhöfe“ in der Hönower Straße bis 2015 aussehen ...

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... die Bauarbeiten für die 4114 Wohneinheiten laufen schon.

... die Bauarbeiten für die 4114 Wohneinheiten laufen schon.

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Die „Gartenstadt Karlshorst“ ist mit 1200 Wohnungen eines der größten Wohnbauprojekte Berlins.

Die „Gartenstadt Karlshorst“ ist mit 1200 Wohnungen eines der größten Wohnbauprojekte Berlins.

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So soll die ehemalige Baubehörde der Stasi an der Gehrenseestraße 100 später mal aussehen.

So soll die ehemalige Baubehörde der Stasi an der Gehrenseestraße 100 später mal aussehen.

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Noch wird gebaut. Hier entsteht für 15 Millionen Euro eine Wohnanlage samt Kita.

Noch wird gebaut. Hier entsteht für 15 Millionen Euro eine Wohnanlage samt Kita.

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