Albert-Buchmann-Straße 2 bis 10: Vier Meter unterm Keller von Nr. 4 orteten Experten einen Metallgegenstand. Das kann harmloser Schrott sein, aber auch eine scharfe Bombe.
„Wir packen jetzt einen Notkoffer um fix raus zu kommen“, sagt Mieter Dieter von Keitz (76). Was ihm noch nicht bewusst ist: Schlimmstenfalls dürfen die mehr als 100 Mieter nie mehr zurück.
Unter diesem Plattenbau liegt vermutlich eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg.
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Kerstin Thunig (42) möchte „sofort“ aus dem Wohnblock ausziehen.
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Franzis (18) zeigt im Keller unter ihrer Wohnung die Bohrlöcher, durch die der Metallgegenstand geortet wurde.
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Zwar bestehe laut Experten momentan keine erhöhte Gefahr, aber im September wird der Fundort geöffnet. Handelt es sich um einen Blindgänger, wird versucht, ihn zu entschärfen. Geht das nicht, muss er vor Ort gesprengt werden. Dabei würde auch der Wohnblock in die Luft fliegen.
Schon jetzt müssen die Mieter entscheiden: Ganz ausziehen, vorübergehend die Wohnung räumen oder hoffen, das es keine Bombe ist. Fakt ist: Ab Bestätigung einer Bombe ist der 100-Meter-Sperrkreis für alle tabu.
„Ich bringe meine Möbel zu Freunden“, sagt Ramona Müller (35). Leid tut es der Altenbetreuerin um die Alten. „Für sie werden verblasste Kriegsschrecken wieder lebendig.“ MKL
Polizeifeuerwerker Detlef Jaab (55) und Matthias Rabe (46) mit der 250 Kilo Bombe
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Polizeifeuerwerker Detlef Jaab (55) und Matthias Rabe (46) mit der 250 Kilo Bombe
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Matthias Rabe (46) mit der 250 Kilo Bombe .
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Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger war am Mittwoch bei Bauarbeiten in der Thürnagel-/ Ecke Borgmannstraße gefunden worden.
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Blick in die Bombe, in der Öffnung links sieht man gelbes Pikrin zum Bombenzünden .
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Detlef Jaab (55) mit dem Zündring der Bombe .
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