Bombe verletzt Mann

Wie viele Sprengfallen liegen noch in unseren Parks?

In solch einer Plastiktüte hatte der Unbekannte die Bombe versteckt.

BK
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In solch einer Plastiktüte hatte der Unbekannte die Bombe versteckt.

In solch einer Plastiktüte hatte der Unbekannte die Bombe versteckt.

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Siegfried L. wurde bei der Explosion an Armen, Beinen und im Gesicht schwerst verletzt. Nur weil ein Passant die Detonation gehört und sofort Polizei und Feuerwehr alarmiert hatte, überlebte Siegfried L. den feigen Anschlag. Montagvormittag wurde er erneut im Virchowklinikum operiert. Stundenlang wartete seine Frau Swantje Sch. in den Fluren des Krankenhauses, bis schließlich die erlösende Aussage der Ärzte kam: Die OP ist gut verlaufen. „Meinem Mann geht es den Umständen entsprechend gut, mehr kann ich zu dieser schlimmen Geschichte nicht sagen“, so Swantje Sch. gestern zum KURIER.

Nach der Explosion riegelte die Polizei den gesamten Park ab und durchsuchte ihn mit Sprengstoffspürhunden nach weiteren Bomben – allerdings ohne Erfolg. Jetzt geht die Angst um in unseren Parks, in denen unzählige Berliner spazieren gehen, Kinder spielen, Pärchen turteln. Gegen 16 Uhr dann erneut Bombenalarm: Ein Passant entdeckte im Schillerpark eine verdächtige rote Plastiktasche – exakt an der Stelle, an der die Bombe am Sonntag explodiert. Bis Redaktionsschluss war unklar, ob es sich um einen Fehlalarm oder eine weitere Bombe handelte.

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Jetzt fragt die Polizei: Wer hat am Sonntag oder in den Tagen zuvor eine Person mit einer Aldi-Tüte im Schillerpark oder dessen Umgebung gesehen? Hinweise: 4664 909040. KOB, PDE

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