Böse Bauchlandungen mit Billigfliegern Flugatlas 2010: Wie Fluggäste von Airlines abgezockt werden

Der große Urlaubsärger

Cornelia Schmalenbach SHI
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Berlin - Die miesen Tricks der Billigflieger: Sie locken mit günstigen Preisen, schlagen dann aber saftige Gebühren drauf. Das zeigt ein aktueller Vergleich von sieben Billigairlines plus Lufthansa."Viele Airlines haben mittlerweile entdeckt, dass sich mit Leistungen, die früher kostenlos und selbstverständlich waren, gutes Geld verdienen lässt", fasst Ralf Baumeister vom Verkehrsverein Mobil die Studie "Flugatlas 2010" (www.flugatlas.de) zusammen.So verlangt Ryanair für einen aufgegebenen Koffer 20 Kilo bis zu 35 Euro, Easyjet 11 Euro, jedes weitere Kilo kostet 10,50 Euro. Auch bei Kleinkindern kassieren beide Unternehmen ab. Bei Air Berlin und Lufthansa werden dagegen Babys auf dem Schoß von Eltern kostenlos befördert.Softdrinks gibt's bei Ryanair und Pegasus erst ab drei Euro, ein Pegasus-Sandwich liegt mit sieben Euro schwer im Magen.Es lohnt sich, das vermeintliche Schnäppchen-Angebot aus der Werbung genau zu vergleichen. Am besten im Internet. Doch auf den Seiten der Airlines haben die Tester auch in punkto Service-Freundlichkeit große Unterschiede festgestellt.Bei Easyjet und Ryanair sind sie mit Extraangeboten (Versicherungen, Hotels, Mietauto) überfrachtet, es dauert bis zu zehn Schritte, bis man die eigentliche Buchung abgeschlossen hat.Der komplette Endpreis, wie gesetzlich vorgeschrieben, ist nicht sofort erkennbar. Beste Transparenz zeigte Testsieger Germanwings, Platz 2 und 3 erreichten Air Berlin und Tuifly.------------------------------Tabelle: Der große Billigflieger-Preisvergleich------------------------------Die Extra-Kosten sind frech!Schon lange nicht mehr richtig billigExtra-Abzocke bei Easyjet ist unfair!Sitzplatzwahl: Drängeln oder draufzahlen

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