Der Schwerverletzte wird abtransportiert.
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Ermittler sichern den Tatort.
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Einer der fetgenommenen Männer (r.)
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Die Böttgerstraße in Wedding, die Nacht zu Sonntag. Jalloh J. (38) ist auf dem Nachhauseweg, der aus Guinea stammende und seit 18 Jahren in Deutschland lebende Mann steht bereits kurz vor seiner Haustür. „Anwohner hörten gegen 0.50 Uhr dann mehrere laute Männerstimmen, es gab wohl einen heftigen Streit“, so ein Ermittler.
Plötzlich krachen mehrere Schüsse! Mindestens vier davon treffen Jalloh J. ins Bein. Schwer verletzt sackt der Mann zusammen, ruft mit letzter Kraft um Hilfe – und nach seiner Frau. Sie, die drei gemeinsamen Kinder (zwei, zwei und fünf Jahre alt) und weitere Verwandte hatten die Schießerei aus der Wohnung mitangehört. Ein Onkel des Verletzen stürmt schließlich auf die Straße, kümmert sich um Jalloh J. und bringt einen Stuhl aus der Wohnung, damit J. sich setzen kann.
Kurz darauf rasen auch mehrere Feuerwehrfahrzeuge und Streifenwagen mit Blaulicht heran, sichern den Tatort und versorgen Jalloh J. Dann kommt er in ein Krankenhaus – akute Lebensgefahr. Während der Mann notoperiert wird, suchen die Einsatzkräfte der Polizei die nähere Umgebung des Tatortes ab. Und finden prompt zwei Männer, die sich verdächtig verhalten – einer davon ist ein weiterer Onkel des angeschossenen 38-Jährigen. Weil vor Ort nicht zu klären ist, inwieweit sie etwas mit dem Mordversuch zu tun haben, werden beide Männer festgenommen und zum Verhör gebracht. Doch der Verdacht erhärtet sich nicht, beide werden im Laufe des Sonntags wieder auf freien Fuß gesetzt.
„Die Hintergründe, warum es überhaupt zu der Schießerei kam, sind noch völlig unklar“, so eine Polizeisprecherin. Auch eine mögliche Auseinandersetzung im kriminellen Milieu wird nicht ausgeschlossen: „Wir ermitteln in alle Richtungen.“
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