Zur Bombenentschärfung mussten Häuser in einem Sperrgebiet von 800 Metern evakuiert werden. Betroffen waren etwa 3.000 Menschen. Auch eine Schule und zwei Kitas mussten geräumt werden. Einige Menschen waren zeitweilig in einer Schule und einem Klinikum untergebracht. Zur Mittagszeit durften die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren.
Die Fliegerbomben amerikanischer Bauart waren bei einer planmäßigen Suche nach Blindgängern gefunden worden. Sie lagen etwa 40 und 80 Zentimeter tief unter der Erdoberfläche. Es war der zehnte und elfte Bombenfund in Potsdam in diesem Jahr. Erst am 5. Juli war im gleichen Gebiet eine Bombe entschärft worden.
dapd
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