Blamage gegen den Letzten

Der Eisbären-Auftritt gegen Schwenningen ist zum Weinen

Nicht einmal in Überzahl gelingen gute Aktionen.

Max Ohlert
Lesezeit 1 Min
Nichts zu holen für Brendan Ranford und die Eisbären gegen die Schwenniger Barriere.

Nichts zu holen für Brendan Ranford und die Eisbären gegen die Schwenniger Barriere.

© imago/Contrast

Eisbären müssen nie weinen? Seit gestern ist das widerlegt. Sie müssen es doch. Der EHC blamiert sich mit 1:3 (0:0, 1:2, 0:1) gegen den Tabellenletzten Schwenningen.

Was für eine Demütigung. Im ersten Drittel reihten sich wie zuletzt Ungenauigkeiten aneinander - trotz 22 Torschüssen. Selbst ein fast zweiminütiges 5:3-Powerplay nach 14 Minuten spielten die Eisbären müde herunter. Zum Heulen! Die Fans ahnten Schlimmes und wurden bestätigt.

Glücklicher Ausgleich

Nach 27 Minuten trafen die Gäste in Person von Mirko Sacher im Powerplay  zur Führung. Doch weil Schwenningens Goalie Dustin Strahlmeier einen Schuss von James Sheppard direkt zum Schützen abwehrte, stand es nur 33 Sekunden später 1:1.

Neue Hoffnung für die Eisbären? Nein! Das Schlusslicht erzwang mit viel Kampf und Herz das 2:1 durch Jussi Timonen eine Minute vor der zweiten Pause. Im letzten Drittel erhöhte Schwenningens Ville Korhonen dann noch zum 1:3 (45.).

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema