Björn Jopek

Sein Abenteuer auf der Alm beginnt

Nach 15 Jahren beim 1. FC Union kickt er erstmals für einen anderen Klub. Der 21-Jährige will ab dem Trainingsauftakt bei Ligakonkurrent Arminia Bielefeld voll durchstarten und die nächste Stufe in seiner Entwicklung nehmen.

Steven Jahn
Lesezeit 2 Min
Unions Björn Jopek wechselt das Trikot. Statt Rot-Weiß trägt er jetzt das Arminen-Hemd. Montag steigt er in Bielefeld ins Training ein.

Unions Björn Jopek wechselt das Trikot. Statt Rot-Weiß trägt er jetzt das Arminen-Hemd. Montag steigt er in Bielefeld ins Training ein.

© imago/Picture Point Lizenz

Sein Ende bei den Eisernen geht natürlich nicht spurlos an ihm vorbei. 15 Jahre sind eine Menge Holz. „Na klar ist das komisch. Union ist mein Jugendverein, hier komme ich her, hier habe ich immer gespielt, hier kenne ich alles und jeden. Ich muss mich bei allen Trainern und Freunden bedanken, die mich bisher auf meinem Weg begleitet haben“, meint er.

Und das waren nicht wenig. 2000 begann er bei den Rot-Weißen mit dem Kicken. Seit Sommer 2012 gehörte er zum Profiteam. Aber nach 56 Pflichtspielen und fünf Toren ist nun erstmal Schluss in Köpenick. Jopi und Union konnten sich nicht auf einen Verbleib des Technikers einigen. Das ist schade, für ihn aber auch eine Chance.

Und genau so sieht der Mittelfeldspieler das auch: „Ich freue mich unheimlich auf die neue Aufgabe, auf das neue Umfeld und darauf, mich neu beweisen zu müssen. In Bielefeld will ich den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen.“ Die Arminia hat er sich ganz bewusst dafür ausgewählt. Der Zweitliga-Aufsteiger ist ein aufstrebender Verein. Jopi: „Und sie haben sich sehr früh um mich bemüht, ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich gewollt war und gebraucht werde.“

Das Gefühl hatte er am Ende bei Union nicht mehr wirklich. Doch das ist abgehakt. Sein Blick geht nach vorn: „Das Wichtigste für mich ist jetzt, dass wir mit der Arminia die Klasse halten. Dabei will ich mit so vielen Einsätzen wie möglich helfen.“ Natürlich auch im DFB-Pokal. Wo es für ihn als Ex-Unioner ausgerechnet gegen Hertha BSC geht. Da grinst er nur: „Es hätte mich schlimmer treffen können ...“

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com