Bitter

Ulli Wegner sieht Bären k.o. gehen

Bitter, nach acht Heimsiegen in Folge hat es die Eisbären erwischt. Gegen die Krefeld Pinguine gab es vor 13 860 Fans eine 4:6 (2:2, 2:1, 0:3)-Pleite.

R. TOPLAK
Lesezeit 2 Min
Zwei Treffer und 100 Prozent Einsatz von Frank Hördler – doch es reichte nicht für den Bären-Heimsieg.

Zwei Treffer und 100 Prozent Einsatz von Frank Hördler – doch es reichte nicht für den Bären-Heimsieg.

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Schon die Anfangsphase war hektisch. Krefelds Thomas Supis rammte Laurin Braun in die Bande. Der war benommen, machte aber weiter. Supis nicht, der Ex-Bär ging früh duschen (2. Minute). Bei doppelter Überzahl hämmerte Frank Hördler, der den verletzten André Rankel (Nacken) als Kapitän vertrat, den Puck zur Führung ins Tor (4.).

Danach aber gerieten die dezimierten Bären (fünf Ausfälle) mächtig ins Schwimmen. Zwar schoss Antti Miettinen den EHC nochmal 2:1 in Front (7.). Plötzlich aber riss der Faden. Nach 20 Minuten stand es 2:2. Trotz 13:4 Torschüssen des EHC. Und kurz darauf sogar 2:3, als Robin Weihager die Pinguine jubeln ließ (21.). Da runzelte auch Box-Legende Ulli Wegner auf der Tribüne die Stirn.

Doch Hördler hielt dagegen. Das Abwehr-Ass ist in Bomben-Form, in Bomber-Form. Nach dem 3:3 durch Darin Olver (34.) hämmerte das neue Schlagschuss-Monster die Scheibe mit 124 Sachen zum 4:3 in den KEV-Kasten (38.). Doppelpack! Der zehnte Saisontreffer des 30-Jährigen. Persönlicher Hauptrunden-Rekord für den Routinier (bisher 8). Doch es reichte nicht.

Krefeld schlug zurück und sorgte durch Hagos (56.), Vasiljevs (58.) und Pietta (60.) für einen klassischen Knockout der Bären, die damit auf Platz 7 abrutschen. Das musste auch Wegner anerkennen.

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