Wer im Ausland studieren will, sollte bei den Studentenwerken checken, ob ihm BAföG zusteht. Die Chancen sind gut. Denn durch die höheren Kosten im Ausland sind die Bedarfssätze höher und so bekommen viele Studis im Ausland BAföG, die in Deutschland leer ausgehen würden.Der Höchstfördersatz im Ausland setzt sich aus einem Sockelbetrag von maximal 732 Euro im Monat plus Zuschläge wie Reisekosten zusammen. So gibt es außerhalb Europas für eine Hin- und Rückfahrt je 500 Euro, innerhalb Europas je 250 Euro. Auch Zusatzkosten für die Krankenversicherung werden angerechnet. Erstattet werden außerdem bis zu 4600 Euro für die Studiengebühren."Wie bei der BAföG-Inlandsförderung wird die Summe zur einen Hälfte als Zuschuss und zur anderen als zinsloses Darlehen gewährt", sagt Elisabeth Diederich vom Studierendenwerk Hamburg. Im Idealfall wird der Antrag sechs Monate vor Abreise gestellt, da BAföG nicht rückwirkend ausgezahlt wird. Die Förderung gibt's dann ab dem Moment, wo ein Antrag vorliegt. "Aber auch wer schon im Ausland ist und den Antrag verschlafen hat, kann noch eine Förderung für die restliche Zeit beantragen", sagt Elisabeth Diederich. Ansprechpartner sind die zuständigen Studierwerke. Dabei ist jedem Land ein Amt für Ausbildungsförderung zugeordnet, das sich in verschiedenen Städten befindet.Infos: www.auslandsbafoeg.de------------------------------
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