In Mathe erreichen 36 Prozent keine Mindeststandards
Auch in Mathe erreichen im Bereich „Größen und Messen“ 36 Prozent die Mindeststandards nicht, unter den Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache sind es wieder 52 Prozent. Im Bereich „Muster und Strukturen“ sind die Mathe-Ergebnisse indes deutlich besser. Auch beim Lesen fallen die Testergebnisse etwas besser aus. Insgesamt aber verbleiben die Resultate trotz erheblicher Anstrengungen auf dem dürftigen Niveau der Vorjahre. Getestet wird bei den Vera-3-Tests, inwieweit Drittklässler schon über Kompetenzen verfügen, die sie am Ende der 4. Klassen haben müssen. Die Bildungsverwaltung verwies darauf, dass die Kultusministerkonferenz sich darauf geeinigt habe, die Ergebnisse nicht mehr öffentlich zu machen. Zuletzt waren Berlin und Brandenburg noch die einzigen Länder, die dies taten. „Ich will mich nicht damit abfinden, dass viele Schüler noch große Schwierigkeiten beim Schreiben, Rechnen und Lesen haben“, teilte Langenbrinck auf Twitter mit. Die Schüler bräuchte noch mehr Förderung.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com