Biker beschießt Hertha-Bus

Preetz: Ein Anschlag auf Leib und Leben

Ein Motorradfahrer schoss mit einer Pistole auf den Bus und Fahrer Stephan Behrendt – zum Glück wurde keiner verletzt.

A. Bellert
Lesezeit 2 Min

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Nicht nur Hertha-Manager Michael Preetz ist geschockt! Ein Motorradfahrer hat mit seiner Pistole voll auf den Hertha-Bus und den Fahrer gezielt.

Nicht nur Hertha-Manager Michael Preetz ist geschockt! Ein Motorradfahrer hat mit seiner Pistole voll auf den Hertha-Bus und den Fahrer gezielt.

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Herthas Busfahrer Stephan Behrendt ist zum Glück unverletzt.

Herthas Busfahrer Stephan Behrendt ist zum Glück unverletzt.

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Die Herthaner warten hier in Berlin auf den Zug nach Bielefeld. Und dort wartete leider ein großer Schock!

Die Herthaner warten hier in Berlin auf den Zug nach Bielefeld. Und dort wartete leider ein großer Schock!

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Ein Archivbild des Hertha-Teambusses.

Ein Archivbild des Hertha-Teambusses.

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Was für eine widerliche, feige Attacke. Gegen 17 Uhr wollte Behrendt (55) die Mannschaft vom Bahnhof abholen, als ein Motorradfahrer auf einer schwarzen Maschine ihn auf der Brockhagener Straße in Bielefeld überholte, bedrohlich die Faust ballte und den Stinkefinger zeigte. Kurz danach wartete der Motorradfahrer in einem Kreisverkehr und zielte mit der Waffe auf den Busfahrer und drückte einfach ab.

Das Projektil ging zum Glück nicht durch die Windschutzscheibe. Behrendt ist unverletzt. „Er ist sehr cool, aber wir befürchten alle, dass da noch was nachkommt. Er hat schon viel erlebt, aber noch nie in den Lauf einer Pistole geguckt“, so Preetz bei Sky.

Herthas Busfahrer alarmierte die Polizei, die die Spuren sicherte. Den Tod billigend in Kauf genommen. Wahnsinn! Nach dem Motorradfahrer wird gefahndet. Das Motiv ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an. „Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“, so der vorläufige Straftatbestand. Der Motorradfahrer soll eine Motorrad-Kombi und einen silbernen Helm getragen haben.

Behrendt holte nach dem Horror die Mannschaft sogar noch vom Bielefelder Bahnhof ab. „Wir stehen alle etwas unter Schock“, heißt es aus dem Kreis der Mannschaft und der Verantwortlichen bei Hertha. Die Polizei hat Schutzmaßnahmen für das Team ergriffen. Vor dem Hotel in Klosterpforte stehen Beamte. „Hinweise auf eine weitere Gefährdung liegen uns zurzeit nicht vor“, sagte ein Polizeisprecher zum KURIER.

Die Blau-Weißen spielen heute um 18.30 Uhr gegen Arminia Bielefeld in der ersten Runde des DFB-Pokals. Sie werden von der Polizei eskortiert ins Stadion fahren. Aber Fußball ist bei solch krankem Wahnsinn absolut zweitrangig.

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