Big-City-Club?

Da fehlen Hertha noch eine halbe Milliarde Euro...

840 Mio Umsatz für FC Barcelona, Hertha nur 140 Mio

Wolfgang Heise
Lesezeit 2 Min
Herthas Finanzboss Ingo Schiller (l.) und Investor Lars Windhorst.

Herthas Finanzboss Ingo Schiller (l.) und Investor Lars Windhorst.

© imago images/Matthias Koch

Barcelona Nummer 1, Bayern auf Platz 4

Die Beratungsgesellschaft Deloitte aus London berechnete die Umsätze der europäischen Topklubs in der Saison 2018/19. Die Rangliste sieht den FC Barcelona oben mit 840,8 Millionen Euro Umsatz. Die Katalanen lösten Real Madrid (757,3 Mio) ab. Dritter ist ManU (711,5 Mio). Erst dann auf Platz 4 folgt Bundesliga-Krösus FC Bayern mit 660,1 Mio.

Und Hertha? Der Verein schloss die vergangene Saison mit 140,8 Millionen Euro Umsatz ab. In der Gewinn-und Verlustrechnung waren die Windhorst-Miillionen einberechnet. Die 224 Millionen sind als Umlaufvermögen in der Kasse. Macht also rund 360 Millionen insgesamt. Barcelona, zur Erinnerung, 840 Millionen Euro, das sind eine knappe halbe Milliarde mehr.

Hertha wächst überdurchschnittlich

Herthas Umsatz wuchs zwar überdurchschnittlich  gegenüber anderen Bundesligisten. Doch bei den großen internationalen Klubs  ist das seit Jahren die Regel.    Die 20 finanzstärksten Klubs verzeichneten 2018/19 mit zusammen 9,3 Milliarden Euro eine Erlössteigerung von 11 Prozent.

 Von diesen Sphären kann Hertha weiter nur träumen.  Intern ist die mittelfristig  Marschroute, zunächst die Bundesliga-Klubs Gladbach, Wolfsburg, Leverkusen, Schalke  sportlich und finanziell zu überholen. Nur so ist ein dauerhafter Platz in der Champions League in den nächsten  Jahren möglich. Wie viel Geld für dieses Ziel noch reingesteckt werden muss, ist eine andere Frage.

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