Die Partie gegen den alten Rivalen aus DDR-Oberliga-Zeiten ist der Höhepunkt in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Während die Weinrot-Weißen in die Regionalliga aufstiegen, ging es für Leipzig leider eine Klasse tiefer in die Oberliga. Trainer Thomas Stratos: „Trotzdem ist das für uns ein Härtetest.“
Mitte der 1980er Jahre duellierten sich beide Klubs mit vielen späteren Bundesliga-Stars noch im Kampf um den Meistertitel. Bei Lok stürmte damals auch ein Dieter! Und zwar Dieter Kühn. Der war mit 122 Toren in 294 Spielen sogar einer der besten Oberliga-Stürmer. Und genau von dem heute 58-Jährigen stammt der Spitzname von Dynamos Angreifer Djibril ab.
Von 2011 bis 2012 stürmte der 25-Jährige für Lok in der Oberliga. Mit seinen zwei Toren in 17 Spielen trat er zwar nicht in Kühns Fußstapfen. Aber weil für die Lok-Fans der Name Djibril zu kompliziert war, tauften sie ihn kurzerhand als Dieter. Und diesen Spitznamen haben die BFC-Fans natürlich dankend übernommen. Im Sportforum wurde Dieter sogar zum Kult, ist einer der Publikumslieblinge.
Schade ist aber, dass N’Diaye gegen seinen Ex-Klub und Namensgeber heute nicht mitspielen kann. Dieter ist liegt mit einer Erkältung flach und wird wohl erst am Dienstag wieder ins Training einsteigen. Da kann man leider nichts machen. Aber auch ohne den großgewachsenen Angreifer wird es ein interessantes Duell zweier ehemaliger DDR-Top-Klubs.
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