Die Kicker mussten sich die kompletten 90 Minuten vom 1:2 gegen Jena noch mal zusammen anschauen.
Statt auf den Trainingsplatz ging es vor die Leinwand. „Ab und zu wurde das Band gestoppt und wir haben die Situationen ausgewertet. Da kamen wir schon auf rund zwei Stunden“, verrät Stratos.
Die Stimmung lag zwischen Unbehagen und Erdulden. Stratos: „Das ist ganz verschieden. Es gibt auch Jungs, die sehr selbstkritisch sind. Ausreden haben ja ohnehin keinen Zweck. Denn man sieht ja, was warum passiert ist.“
Neben zu vielen individuellen Fehlern stimmt die Mischung in der Mannschaft noch nicht richtig.
Stratos: „Der unbedingte Wille fehlt. So richtig ist das Miteinander noch nicht da. Vielleicht lief es in der Vorbereitung zu gut und unsere Probleme wurden überdeckt.“
Die müssen aber so schnell wie möglich aus den Füßen. In Schönberg (Sonntag) und Auerbach (nächsten Donnerstag) stehen zwei Auswärtsspiele an. Dann kommt Viktoria zu den Weinrot-Weißen in den Jahnsportpark.
Stratos: „Da sind drei Siege fast Pflicht. Aber wir konzentrieren uns erst einmal auf Schönberg.“
Dort wird neben den Langzeitverletzten Brunnemann und Srbeny auch Nils Göwecke fehlen. Der Linksverteidiger hatte gegen Jena einen Schlag aufs Knie bekommen.
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