BFC-Pleite in Zwickau

Aufstieg verspielt?

Verrückt: Nach 0:3-Rückstand beinahe noch Remis geschafft

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Entsetzte Blicke beim BFC. Göwecke, Brendel und Hendl (v.l.) ärgern sich über ein Gegentor.

Entsetzte Blicke beim BFC. Göwecke, Brendel und Hendl (v.l.) ärgern sich über ein Gegentor.

© Skrzipek

Zwickau Was für ein Spiel, was für ein rasanter Kick. Mit einem – aus Berliner Sicht – eklatanten Schönheitsfehler. Der BFC Dynamo verliert mit 2:3 (0:3) beim FSV Zwickau und die Tabellenspitze ein Stück weit mehr aus den Augen.

Doch der Reihe nach. Thomas Stratos vertraute der Elf, die zuletzt beim 0;0 in Babelsberg durchaus zu gefallen wusste.

Doch die Akzente setzten die Hausherren. Zimmermann köpfte an die Latte (9.), sieben Minuten später ließ Nietfeld den FSV jubeln. Mitten hinein in die Ausgleichsversuche platzte ein Doppelschlag durch Nietfeld (27.) und Göbel (28.).

„Wir spielen gegen einen starken Gegner und den Schiedsrichter. Da hat man es als BFC nicht leicht“, monierte Stratos. Schon bei seinem ersten leichten Aufreger sei ihm vom Referee die Tribüne angedroht worden. Zudem wurmte, dass der Unparteiische vor dem 2:0 ein Handspiel übersehen hatte ...

Güntner und Steinhauer (r.) im Duell mit einem Zwickauer Angreifer.

Güntner und Steinhauer (r.) im Duell mit einem Zwickauer Angreifer.

© Skrzipek

Nach der Pause verliehen die eingewechselten Steinhauer und Muhovic Dynamo neuen Schwung. Das Eigentor von Wachsmuth (52.) und Göweckes Anschlusstreffer schien der Partie sogar eine Wendung geben zu können (68.).

Es ging hin und her. Die Gäste erhöhten den Druck, Zwickau verlegte sich aus Kontern. Mehrfach konnte sich Hendl im BFC-Gehäuse auszeichnen.

Doch wenn auch hinten das Glück des Tüchtigen mithalf, vorne stand die Latte Muhovics möglichem Ausgleich im Wege (83.). Es blieb beim 2:3. Ein bitterer Rückschlag vor der Winterpause. MB 

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