Wallschläger ist geschockt. So etwas hat auch er noch nicht erlebt. Auf diese Art Anhänger kann der rechte Verteidiger (und alle anderen auch) liebend gern verzichten. „Bleibt weg!“, sagt er, „mit euch kann man einfach nichts anfangen!“
Mittendrin steckte der Kapitän, als der Sturm begann. „Wir wollten zu den Fans, um uns für die Unterstützung zu bedanken. Da rannten sie schon an uns vorbei. Da wirst du sogar als eigener Kapitän beschimpft.“
Wallschläger, einer der erfahrensten Spieler beim Oberligisten (25/1 Bundesliga-Einsatz für Hertha BSC), hat keinerlei Verständnis für die Randalierer: „Für uns war das Spiel sportlich eine große Nummer. Aber ein paar Idioten machen alles kaputt. Haut bloß ab und geht zur Prügelei in den Wald!“
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Auch für Schlussmann Daniel Rothe (30) endet der Saison-Höhepunkt mit einem Albtraum. „So etwas brauchen wir nicht und wollen wir auch nicht. Diese Idioten können uns gestohlen bleiben“, spricht der Torhüter Klartext. Der Verein steht unter Schock. Er erwägt bundesweite Stadionverbote, auch zivilrechtliche Schritte gegen die Chaoten. Wir werden „aktiv an der Aufklärung des feigen Blocksturms teilnehmen“ und alles unternehmen, „um die Gewalttäter zu identifizieren“, teilt der BFC mit, „keiner von ihnen soll ein Schlupfloch finden.“
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