BFC gegen Viktoria

Saison egal, Hauptsache Pokal

Die Regionalligisten kämpfen um die Vorherrschaft im Berliner Amateurfußball.

BK
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Die Nummer eins in der Stadt wollen sie mit ihren Klubs sein: die Kapitäne Ümit Ergirdi (Viktoria, l.) und Rico Steinhauer (BFC).

Die Nummer eins in der Stadt wollen sie mit ihren Klubs sein: die Kapitäne Ümit Ergirdi (Viktoria, l.) und Rico Steinhauer (BFC).

© Patrick Skrzipek

Die Kapitäne haben das Duell schon mal mit Worten eröffnet. Viktoria-Kapitän Ümit Ergirdi (35) frotzelt: „Wir waren in der Saison besser, das wollen wir jetzt bestätigen.“ BFC-Anführer Rico Steinhauer (24) kontert: „Mit dem Pokalsieg ist die Saison vergessen. Wer hier gewinnt, ist die Nummer eins in der Stadt.“

Obwohl Steinhauer wegen eines Kreuzbandrisses nicht mitspielen kann, ist er heiß auf diesen Berliner Knaller. „Es ist so ein geiles Gefühl, diesen Pokal zu gewinnen. Es lohnt sich, von der ersten bis zur letzten Minute Vollgas zu geben.“

Gleich in seiner ersten Saison für die Hohenschönhausener 2014/2015 durfte er die glänzende Trophäe in die Luft recken. Ergirdi führte Viktoria 2014 zum Triumph. „Wir werden nie die Champions League gewinnen können. Für uns gibt es nichts Größeres, als diesen Pokal zu holen.“

Und natürlich hoffen alle auf einen Knallergegner im DFB-Pokal. Ergirdi wünscht sich ein Kaliber wie Eintracht Frankfurt, das vor drei Jahren mit Zehntausend Fans in den Jahnsportpark stürmte. „Die Stimmung war fantastisch.“ Die 100.000 Euro, die jedem Klub in der ersten DFB-Pokal-Runde zustehen, wären ein schönes Sahnehäubchen obendrauf.    

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