BFC-Randale

Polizei sucht Ordner X

Fieberhafte Ermittlungen: Ein Treffen des Landeskriminalamtes mit dem Sicherheitsdienst soll für Aufklärung sorgen.

BK
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Klar ist: Es gab nur einen Schlüssel für das Tor. Doch wer von den knapp 170 Ordnern hat ihn benutzt? Enrico Scholz, Geschäftsführer des Sicherheitsdienstes, möchte das auch wissen: „Wir sammeln gerade kräftig Infos.“ Denn für das Pokalspiel wurde das Stammpersonal von 20 bis 40 Personen massiv mit Sicherheitsleuten aus ganz Berlin aufgestockt.

Kommt beim LKA-Termin heraus, dass ein Ordner das Tor mutwillig geöffnet hat, würde das Gerüchte bestätigen, die von einer gezielten Aktion sprechen. Dem BFC hilft das allerdings nicht weiter. Der DFB ermittelt mittlerweile in einem ordentlichen Verfahren. Die Stellungnahme will Dynamo heute schon an den DFB schicken.

© City-Press Lizenz

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Für zusätzliche Aufregung sorgten Überlegungen des Lichterfelder FC, den Oberliga-Auftakt gegen den BFC am Sonntag abzusagen. Als Grund nannte der LFC hohe Sicherheitsauflagen. Dabei hatte der Verband das Spiel am Donnerstag vor der Pokal-Randale mit der niedrigsten Sicherheitsstufe versehen und seitdem daran nichts geändert.

Berlins Verbands-Chef Bernd Schultz hat für die Gedankenspiele des LFC kein Verständnis: „Es kann nicht sein, dass wir deswegen den Spielbetrieb einstellen. Das wäre eine Kapitulation vor den Gewalttätern.“ SF

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