„Als es darum ging, im DFB-Pokal die große Ernte für die ganze Aufbauarbeit der letzten Jahre einzufahren, haben sie uns diesen Rückschlag eingebrockt“, erklärt Boss Peter Meyer bedient. Auf einer Sitzung mit dem Vorstand wurden am Montag vom BFC Maßnahmen beschlossen, die den Rowdys nicht mehr die Hand reichen, sondern die Faust zeigen.
Gegen die ermittelten Schläger, von denen laut Polizei zwei Drittel aus Berlin kommen sollen, hat der BFC bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gestellt. Die Chaoten bekommen zusätzlich Stadionverbot. Als Fünftligist sind diese nur regional gültig. Deshalb stellt der BFC beim DFB den Antrag auf Höchststrafe: Alle Stadionverbote sollen bundesweit für drei Jahre gelten.
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Der BFC-Fanbeauftragte Rainer Lüdtke, der auch zurücktreten wollte, stellt klar: „Der Kuschelkurs ist definitiv vorbei.“ Eine andere Chance hat der BFC auch nicht mehr. Der DFB hat Vorermittlungen aufgenommen und wird eine mächtige Strafe aussprechen. Im schlimmsten Fall droht Dynamo eine Sperre für den DFB-Pokal.
Außerdem müssen die Sponsoren gehalten werden. Das geht nur mit Ausgrenzung der Hools und Aufklärung. Deshalb trifft sich der BFC noch diese Woche mit dem Sicherheitsdienst, um zu klären, wie es zur Randale kommen konnte. SF
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