Der Bezirksverordnete Christoph Götz (SPD) hatte vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg wissen wollen, warum die Metallskulpturen in der Nähe des Innsbrucker Platzes mit einem Bauzaun abgesperrt sind. Die Antwort von Baustadtrat Daniel Krüger (CDU) zeugt von Hilflosigkeit: Zwar kennt er den Grund, aber mehr auch nicht. Seit „etwa drei Jahren“ sei das Werk abgesperrt, weil seine Fundamente keinen sicheren Stand mehr gewährleisten, und weil das Pflaster schadhaft ist. Und nein, wann es saniert werden kann, sei nicht raus: Die grob auf 15.000 Euro geschätzten Kosten seien gegenwärtig nicht finanzierbar.
Götz wollte dann noch wissen, wer der Künstler sei: Den müsse man aus urheberrechtlichen Gründen wohl befragen. Da musste Krüger passen: „Im Fachbereich Grünflächen gibt es keinerlei Unterlagen über das Kunstwerk.“ Weder der Name des Künstlers noch der des Werks seien herauszufinden.
Die Begründung für die Ratlosigkeit des Stadtrats: „Im Rahmen der Bezirksfusion (2001, d. Red.) wurden viele Schöneberger Akten und Dokumente bei den Umzügen nicht weiter berücksichtigt.“ Eine schöne Umschreibung für „einfache weggeworfen“.
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