Er hatte am 16. Mai in der Karl-Marx-Straße (Friedrichshain) den Kühlergrill eines BMW angezündet. Anwohner sahen den Anschlag am frühen Morgen zufällig, fotografierten den Täter, riefen die Polizei. Ein Brand mit meterhohen Flammen konnte so verhindert werden.
Detlef M. wurde einen Monat später als Feuer-Teufel vom Foto identifiziert. In seiner Wohnung fand man verdächtige Texte, etwa zum Bau einer Zündvorrichtung. Er kam auf Drängen der Staatsanwaltschaft in U-Haft. Vorm Richter gestand er: „Ich wollte niemals Menschen gefährden.“ Zum Motiv aber sagte er kein Wort.
Stütze-Empfänger M. macht gerade eine Fortbildung (Sozialmanager), ist wegen Sachbeschädigung (Auto) vorbestraft. Die Anklage wollte ein Urteil auch zur Abschreckung, forderte 27 Monate Haft. Der Richter aber: „Er wird es nie wieder tun.“ Er gab M. 300 Stunden gemeinnützige Arbeit auf.
KE.
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