Betrunkener Agent fuhr Georgierin tot

Spionage-Skandal

BK
Lesezeit 1 Min

Berlin - Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat seinen deutschen Residenten Andreas D. aus Georgien abgezogen. Der soll laut "Spiegel" in Tiflis nach einem Zechgelage eine georgische Straßenkehrerin angefahren haben. Die Frau starb.Der offenbar stark angetrunkene Geheimdienstmann ist mit seinem Mercedes-Geländewagen geflüchtet, anstatt auf die Polizei zu warten. Allerdings hatten Überwachungskameras das Geschehen aufgezeichnet, so dass die georgischen Behörden herausfanden, wer in den tödlichen Unfall verwickelt war. Nach intensiven diplomatischen Verhandlungen musste der BND seinen Residenten schließlich abziehen. Der Nachrichtendienstler wartet nun in Deutschland auf seine Anklage.

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema