Erster Blick in die „Mall of Berlin“

Berlins Shopping-König zeigt sein neues Reich

Am 25. September öffnet das neue Mega-Einkaufszentrum "Mall of Berlin" – mit 270 Geschäften, Hotel und Wohnungen.

Lisa Steiner
Lesezeit 4 Min
Auf insgesamt vier Ebenen finden sich 270 Geschäfte.

Auf insgesamt vier Ebenen finden sich 270 Geschäfte.

© Sabeth Stickforth Lizenz

Auf insgesamt vier Ebenen finden sich 270 Geschäfte.

Auf insgesamt vier Ebenen finden sich 270 Geschäfte.

© Sabeth Stickforth Lizenz

Die ersten Läden räumen schon jetzt ihre Ware ein.

Die ersten Läden räumen schon jetzt ihre Ware ein.

© Sabeth Stickforth Lizenz

Moderne trifft Vergangenheit: Die Optik soll edel und doch zeitgemäß wirken.

Moderne trifft Vergangenheit: Die Optik soll edel und doch zeitgemäß wirken.

© Sabeth Stickforth Lizenz

Alte Fotos erinnern an das Kaufhaus Wertheim, das vorm Zweiten Weltkrieg dort stand, wo die „Mall of Berlin“ eröffnet.

Alte Fotos erinnern an das Kaufhaus Wertheim, das vorm Zweiten Weltkrieg dort stand, wo die „Mall of Berlin“ eröffnet.

© Sabeth Stickforth Lizenz

So manches Design-Detail wurde ebenfalls vom ehemaligen Kaufhaus übernommen.

So manches Design-Detail wurde ebenfalls vom ehemaligen Kaufhaus übernommen.

© Sabeth Stickforth Lizenz

Im zweiten Obergeschoss befindet sich der „Food-Court“ – eine Fressmeile darf auch im Nobel-Shoppingtempel nicht fehlen.

Im zweiten Obergeschoss befindet sich der „Food-Court“ – eine Fressmeile darf auch im Nobel-Shoppingtempel nicht fehlen.

© Sabeth Stickforth Lizenz

Es entstehen auch 15 Geschäfte für Kinder. Deshalb ist das 2. OG sehr bunt.

Es entstehen auch 15 Geschäfte für Kinder. Deshalb ist das 2. OG sehr bunt.

© Sabeth Stickforth Lizenz

Was Kaufwütige und Schaulustige am 25. September, dem Eröffnungstag, erwartet, ist im wahrsten Sinne des Wortes gigantisch. Und derzeit auch noch eine gigantische Baustelle. Während eines der größten von gesamt 270 Geschäften, „Peek & Cloppenburg“, auf 7500 Quadratmetern schon die Hemden und Hosen in Regale schlichtet, ist andernorts noch nicht mal der Boden fertig. Trotzdem wird in 12 Tagen eröffnet.

„Und zwar sicher“, sagt Investor Harald Huth, der lange kein konkretes Datum nennen wollte, seit er die Eröffnung vom Frühjahr auf den Herbst verlegen musste. Hauptgrund: Probleme mit Brandschutz und einzelnen Handwerkern. Schon 2012 hatte sich das Projekt monatelang verzögert. Damals war Wasser aus der Baugrube in die U2-Tunnel eingedrungen.

Für sein neues Einkaufszentrum hätte Berlins „Shopping-König“ einfach eines seiner alten Konzepte kopieren hätte können. Schließlich zeichnet Huth auch für die „Gropius Passagen“ in Neukölln und „Das Schloss“ in Steglitz verantwortlich. Doch was er uns da in Mitte zeigt, ist was anderes.

Eine Milliarde Euro hat Huth für den Riesenkomplex springen lassen, der von der Friedrichstraße bis zum Potsdamer Platz reicht. Dafür entstehen neben den 270 Geschäften auch 250 Wohnungen, ein Hotel, Büros, ein Fitnesscenter und ein Parkhaus mit 1000 Stellplätzen.

Auf insgesamt vier Ebenen finden sich 270 Geschäfte.

Auf insgesamt vier Ebenen finden sich 270 Geschäfte.

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Die ersten Läden räumen schon jetzt ihre Ware ein.

Die ersten Läden räumen schon jetzt ihre Ware ein.

© Sabeth Stickforth Lizenz

Moderne trifft Vergangenheit: Die Optik soll edel und doch zeitgemäß wirken.

Moderne trifft Vergangenheit: Die Optik soll edel und doch zeitgemäß wirken.

© Sabeth Stickforth Lizenz

Alte Fotos erinnern an das Kaufhaus Wertheim, das vorm Zweiten Weltkrieg dort stand, wo die „Mall of Berlin“ eröffnet.

Alte Fotos erinnern an das Kaufhaus Wertheim, das vorm Zweiten Weltkrieg dort stand, wo die „Mall of Berlin“ eröffnet.

© Sabeth Stickforth Lizenz

So manches Design-Detail wurde ebenfalls vom ehemaligen Kaufhaus übernommen.

So manches Design-Detail wurde ebenfalls vom ehemaligen Kaufhaus übernommen.

© Sabeth Stickforth Lizenz

Im zweiten Obergeschoss befindet sich der „Food-Court“ – eine Fressmeile darf auch im Nobel-Shoppingtempel nicht fehlen.

Im zweiten Obergeschoss befindet sich der „Food-Court“ – eine Fressmeile darf auch im Nobel-Shoppingtempel nicht fehlen.

© Sabeth Stickforth Lizenz

Es entstehen auch 15 Geschäfte für Kinder. Deshalb ist das 2. OG sehr bunt.

Es entstehen auch 15 Geschäfte für Kinder. Deshalb ist das 2. OG sehr bunt.

© Sabeth Stickforth Lizenz

Ach ja, und eine Fußgängerzone. Die bildet eine Sichtachse zwischen Mohrenstraße und Leipziger Straße und soll als luftige Piazza zum Verweilen einladen. In Sachen Design ist Huth am liebsten sein eigener Berater. So erwartet die 70 000 bis 100 000 Besucher, die pro Tag durch die Mall strömen sollen, ein bunter Mix aus Epochen, Formen und Farben.

Im Erdgeschoss, das im Zeichen der Mode steht (von Haute Couture bis Mango), kommt dunkles Holz mit Ornamenten zum Einsatz. „Die hab’ ich vom Wertheim geklaut“, lacht Huth. Tatsächlich steht sein neues Mega-Einkaufsquartier genau dort, wo vor dem Zweiten Weltkrieg ein prunkvolles Wertheim-Kaufhaus stand. Daran erinnern auch alte Fotografien, die in viele Wände als Details eingearbeitet sind.

Davon bekommt man aber wohl als Kunde weniger mit, schließlich ist man schon mit der Auswahl an Modelabels überfordert (Armani, Boss, Hollister).
Über eine von 50 Rolltreppen laufen wir (sie fahren noch nicht) ins erste und zweite Obergeschoss. Während im ersten schlichte Optik dominiert, wird’s im zweiten bunt: Hier sollen vor allem die Kleinsten ihre Eltern in den Kaufrausch treiben.

Toys ’R Us, Imaginarium und 13 weitere Geschäfte für Kids finden sich hier. Auch oben: Deichmann und Co. Huth umschreibt die Geschäfte in der „Randebene“ mit „preiswert“. Wir sagen: Ganz oben und ganz unten gibt’s auch billige Sachen. So sperrt im Untergeschoss neben Kaiser’s auch ein Aldi auf.

Wer im Center essen will, wird neben Saturn (auch 2. OG) fündig. 30 Restaurants stehen zur Auswahl (Asia bis McDonald’s).
Ab 25. September kann sich jeder selbst davon überzeugen. Wowi und VIPs dürfen schon am Vorabend in die Mall, zum „Pre-Opening“ mit Spezial-Musical, das die bewegte Geschichte des Leipziger Platzes erzählt.

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