Berlins junge Designer

So sieht der Weihnachtsmann der Zukunft aus

BK
Lesezeit 3 Min
Sama Gedik (26), Hannah Schorch (25), Joshua Regitz (27), Anna Franziska Michel (37) und Rachel Eguakun (27)

Sama Gedik (26), Hannah Schorch (25), Joshua Regitz (27), Anna Franziska Michel (37) und Rachel Eguakun (27)

© Thomas Lebie

KURIER traf fünf junge Modemacher – Anna Franziska Michel (37), Joshua Regitz (27), Rachel Eguakun (27), Hannah Schorch (25) und Sama Gedik (26) schlossen sich nach dem Studium an der HTW zum „Onik-Kollektiv“ zusammen, um gemeinsam zu arbeiten (Infos: www.facebook.com/onikcollective). Schauen Sie mal, wie sich die Designer der Zukunft den Rauschebart von morgen vorstellen…

„Jeder hat in seiner Familie eine Person, die den Weiohnachtsmann am besten abbildet“, sagt Joshua Regitz (27). Es kommt nicht auf das Outfit, sondern die Persönlichkeit an. Seinen Entwurf richtete der Kostümdesigner deshalb an seiner Oma aus. „Sie ist etwas kräftiger, hat eine warme Ausstrahlung, das kommt dem Rauschebart nahe“, sagt er. Das Kostüm ist moderner – taillierter, roter Mantel, schicker Schalkragen, stilvolle Woll- statt Zipfelmütze, enge Lederstiefel. 

„Jeder hat in seiner Familie eine Person, die den Weiohnachtsmann am besten abbildet“, sagt Joshua Regitz (27). Es kommt nicht auf das Outfit, sondern die Persönlichkeit an. Seinen Entwurf richtete der Kostümdesigner deshalb an seiner Oma aus. „Sie ist etwas kräftiger, hat eine warme Ausstrahlung, das kommt dem Rauschebart nahe“, sagt er. Das Kostüm ist moderner – taillierter, roter Mantel, schicker Schalkragen, stilvolle Woll- statt Zipfelmütze, enge Lederstiefel. 

© Thomas Lebie

Berlin – die Hauptstadt der Hipster. Wie wäre es auch mit einem Hipster-Weihnachtsmann? Anna Franziska Michel (37) orientierte sich am Bild des Hipster-Rentners Günther Krabbenhöft, der vor Monaten für Schlagzeilen sorgte. Ihr Santa trägt Weste, Hose, einen kürzeren Bart, Sonnenbrille und Kopfhörer. „Das ist jung und dynamisch, das finden auch Kinder sicher cool“, sagt sie. Auch die Farbe würde sie ändern: mehr bunt statt rot.

Berlin – die Hauptstadt der Hipster. Wie wäre es auch mit einem Hipster-Weihnachtsmann? Anna Franziska Michel (37) orientierte sich am Bild des Hipster-Rentners Günther Krabbenhöft, der vor Monaten für Schlagzeilen sorgte. Ihr Santa trägt Weste, Hose, einen kürzeren Bart, Sonnenbrille und Kopfhörer. „Das ist jung und dynamisch, das finden auch Kinder sicher cool“, sagt sie. Auch die Farbe würde sie ändern: mehr bunt statt rot.

© Thomas Lebie

„In meiner Vorstellung der Zukunft ist der Weihnachtsmann jemand, der unauffällig gekleidet ist und lieber moderne Technik benutzt, um die Geschenke zuzustellen“, sagt Sama Gedik (26). Ihre Idee: Der anonyme Santa nutzt Drohnen für die Auslieferung der Päckchen! „Er will alle Kinder glücklich machen, aber seine Rentiere nicht überanstrengen.“ Nachts kommen die Technik-Flieger durch Fenster und Kamine, um die Päckchen abzulegen. Der Rauschebart selbst ist anonym, unbekannt, jeder könnte es sein, er könnte alle Klamotten tragen.

„In meiner Vorstellung der Zukunft ist der Weihnachtsmann jemand, der unauffällig gekleidet ist und lieber moderne Technik benutzt, um die Geschenke zuzustellen“, sagt Sama Gedik (26). Ihre Idee: Der anonyme Santa nutzt Drohnen für die Auslieferung der Päckchen! „Er will alle Kinder glücklich machen, aber seine Rentiere nicht überanstrengen.“ Nachts kommen die Technik-Flieger durch Fenster und Kamine, um die Päckchen abzulegen. Der Rauschebart selbst ist anonym, unbekannt, jeder könnte es sein, er könnte alle Klamotten tragen.

© Thomas Lebie

Hannah Schorch (25) arbeitete für ihren Entwurf mit Stofffetzen, entwickelte einen Weihnachtsmann ohne Kopf. Ihre Vorstellung: „Eigentlich brauchen wir gar keinen Weihnachtsmann“, sagt sie. Zumindest keinen, der die Geschenke bringt.  Denn: „Jeder weiß selbst am besten, was er will. Wir müssen unsere eigenen Wünsche in Erfüllung gehen lassen, damit wir glücklich sind und andere mit unserem Glück anstecken“. Ihr Weihnachtsmann der Zukunft sieht also so aus wie jeder einzelne Mensch – und trägt alle Klamotten der Welt.

Hannah Schorch (25) arbeitete für ihren Entwurf mit Stofffetzen, entwickelte einen Weihnachtsmann ohne Kopf. Ihre Vorstellung: „Eigentlich brauchen wir gar keinen Weihnachtsmann“, sagt sie. Zumindest keinen, der die Geschenke bringt.  Denn: „Jeder weiß selbst am besten, was er will. Wir müssen unsere eigenen Wünsche in Erfüllung gehen lassen, damit wir glücklich sind und andere mit unserem Glück anstecken“. Ihr Weihnachtsmann der Zukunft sieht also so aus wie jeder einzelne Mensch – und trägt alle Klamotten der Welt.

© Thomas Lebie

Von der roten Kutte des Rauschebartes wollte sich Rachel Eguakun (27) verabschieden. „Ich möchte zurück zu dem Weihnachtsmann, der nicht durch Coca cola beeinflusst wurde“, sagt sie. „Zu dem, der aus dem Wald kommt, der naturverbunden und gemütlich ist.“ Ihr Vorschlag:  Grüne 

Von der roten Kutte des Rauschebartes wollte sich Rachel Eguakun (27) verabschieden. „Ich möchte zurück zu dem Weihnachtsmann, der nicht durch Coca cola beeinflusst wurde“, sagt sie. „Zu dem, der aus dem Wald kommt, der naturverbunden und gemütlich ist.“ Ihr Vorschlag:  Grüne 

© Thomas Lebie

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