Rund 150 000 Bürger stürmten am Wochenende das Berliner Regierungsviertel. Nicht, um eine Revolution anzuzetteln. Sondern weil Merkel das 17. Bürgerfest in sonst festungsartig bewachten Gebäuden wie Bundesministerien, Bundespresseamt und Kanzleramt feierte. Davor bildeten sich lange Schlangen. Kein Wunder, konnte man doch den Einigungsvertrag sehen, Minister befragen, im Kampfjet sitzen – oder den Stand der Mediengruppe Berliner Verlag (und damit den KURIER) besuchen.
Die Besucher Birte (25), Jonas (19) und Norman (28) informierten sich, neben vielen anderen, über unsere Print-Produkte. Sie blätterten in der Bundespressekonferenz am Schiffbauerdamm durch den KURIER, bevor die Gastgeberin ihren Auftritt hatte.
Merkel begrüßte die Besucher gestern im Park des Kanzleramts. Beim Rundgang schüttelte sie Hände, ließ sich auf „Selfies“ ein. Das Fest stand dieses Jahr unter dem Motto „25 Jahre Freiheit und Einheit“. Einziger Tiefpunkt: Linke Aktivisten störten einen Auftritt von Innenminister Thomas de Maizière (CDU). Sie wurden rasch abgeführt. MOW
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