Eine schwer verletzte Katze, bange Stunden beim Tierarzt und die bohrende Frage: Wer hat es auf meine Hexe abgesehen? Doch jetzt ist die 34-Jährige in die Offensive gegangen. „Ich habe in der Nachbarschaft einen Zeugenaufruf gestartet und überall in meiner Wohngegend Flyer mit der Bitte um Hinweise auf den Täter angebracht“, so die Frau zum KURIER. „Außerdem haben wir den Vorfall über meinen Arbeitgeber, den Sender 94,3 rs2 bekanntgemacht und auch bei Facebook gepostet.“
Anne mit ihrer noch immer verschreckten Katze Hexe (7) kurz nach dem Vorfall.
© 94,3 rs2
Jetzt wird es eng für den bislang noch unbekannten Katzenquäler, denn die Resonanz ist groß. „Die Nachbarn sind alle geschockt und wollen mir helfen. Viele haben auch schon Hinweise gegeben“, sagt Anne. Einer habe ihr angeboten, „seinen Anhänger, der vor seinem Haus parkt, von allen Seiten mit Flyern zu bekleben.“ Ein anderer bot eine Geldspende an, damit Anne eine Belohnung für einen Hinweis, der zur Ergreifung des unbekannten Schützen führt, ausschreiben kann.
Auch Petra F. hofft, dass der Täter bald zur Rechenschaft gezogen wird. Denn auch ihr Kater wurde Opfer eines Katzenquälers – möglicherweise war es derselbe Täter. „Mein Mio war drei Tage in einem Haus gefangen, bis wir ihn befreien konnten.“ Sie vermutet, dass der Hausbesitzer den Kater bewusst eingesperrt hatte. Beweisen konnte Petra F. das nie. Im aktuellen Fall sind nun die Profis von der Polizei dabei, den Katzenquäler zu überführen: Anne hat Anzeige erstattet!
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