Berliner Knackis nach Brandenburg Neues Konzept für die Unterbringung

Sicherungsverwahrung

Franziska Priegnitz
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Potsdam - Berlin und Brandenburg haben ein gemeinsames Konzept für die Sicherungsverwahrung entwickelt. Das Ziel sei "Reintegration in Freiheit und nicht eine möglichst lange Haftzeit", erklärten Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) und Justizminister Volkmar Schöneburg (Linke). Deshalb soll das neue Konzept bereits während der Haftzeit ansetzen. Mit einer Therapie, und in Einzelfällen auch mit Medikamenten.Zur Hälfte der Haft sollen externe Gutachter prüfen, ob die Maßnahmen erfolgreich waren. Bei Entlassung soll es eine enge Nachsorge geben. Dann werden rückfallgefährdete Straftäter individuell betreut und in Wohngruppen untergebracht werden. Diese Wohngruppen sollen aber an bestehende Gefängnisse mit vielfältigem Therapie- und Bildungsangebot angebunden sein, betonten die Minister. Dabei wollen die Länder auch kooperieren, Straftäter aus Berlin etwa in Brandenburg unterbringen. Standorte nannten die Minister nicht.

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