Fehlzeiten

Berliner sind weniger krankgeschrieben

Der Krankenstand ist 2016 zurückgegangen. Doch es gibt noch viel zu tun.

Marcus Böttcher
Lesezeit 2 Min
Durchschnittlich 16,6 Tage waren Berliner Arbeitnehmer, die bei der TK versichert sind, im vergangenen Jahr krankgeschrieben. Das zeigen Vorabdaten aus dem TK-Gesundheitsreport 2017, der Ende Juni in Berlin vorgestellt (Symbolfoto).

Durchschnittlich 16,6 Tage waren Berliner Arbeitnehmer, die bei der TK versichert sind, im vergangenen Jahr krankgeschrieben. Das zeigen Vorabdaten aus dem TK-Gesundheitsreport 2017, der Ende Juni in Berlin vorgestellt (Symbolfoto).

© TK-Pressestelle, Hamburg

Bei den Diagnosen liegen psychische Störungen und Verhaltensstörungen in Berlin an der Spitze. Jeder fünfte Fehltag geht von ihnen aus. Das ist im Bundesdurchschnitt auffällig hoch. Gefolgt werden die Störungen von Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems. Auf Platz drei folgen Krankheiten des Atmungssystems. Jeder sechste Fehltag entfiel 2016 auf solche Diagnosen.

Dabei können laut TK-Chefin Susanne Hertzer Arbeitgeber viel bei der Prävention von Muskel- und Skeletterkrankungen, aber auch bei der Vermeidung von psychischen Erkrankungen, tun. „Viele Betriebe setzen sich gemeinsam mit den Krankenkassen für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter ein", so Hertzer. „Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements arbeiten sie daran, Krankheiten zu verhindern und Arbeitsplätze gesundheitlich unbedenklich zu gestalten.“

Auch Beratungs- und Trainingsangebote im Internet können laut Susanne Hertzer helfen, Krankheiten vorzubeugen oder zu lindern. Für den Gesundheitsreport wertete die Techniker Krankenkasse die Daten von 353.000 Berliner Versicherten aus.

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