Das gilt für den 25-jährigen Kanadier, der sich im Februar den Bären anschloss, ganz besonders. „Ich bin ständig mit Wolf konfrontiert.“ Der Mannheimer Angreifer piesackt seine Gegenspieler wie kein anderer und überschreitet gerne die Grenzen des Erlaubten. Bei den Play-offs 2014 schlug er dem Ingolstädter Benedikt Schopper sechs Zähne aus.
Aubry hat keine Bammel vor dem nächsten Duell. In der American Hockey League war er ein begnadeter Faustkämpfer. Wenn Wolf & Co. austeilen, wird er nicht zurückweichen. „Das Physische ist ein sehr wichtiger Teil meines Spiels.“
„Ich musste mich umstellen“
An die deutsche Gangart hat er sich mittlerweile gewöhnt. In seinen ersten beiden Spielen für den EHC saß er früh auf der Strafbank, die Bären kassierten schmerzhafte Gegentreffer. „Ich musste mich umstellen“, sagt Aubry, „manche Schiedsrichter tendieren dazu, gleich zwei Minuten zu geben, sobald einer fällt.“ Sein Play-Off-Plan lautet: „Die Ruhe bewahren.“
Wie wichtig er für seine Mannschaft sein kann, hat er in den letzten Spielen gezeigt. Er gewinnt 61,73 Prozent der Bullys. Wenn Aubry an der Scheibe ist, geht es für die Berliner in die richtige Richtung!
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