Als die Siegerehrung begann, saßen Robert Kromm, Sebastian Kühner und Co. frisch geduscht in Jeans und Pulli auf der Tribüne. Ein 0:3 im Halbfinale gegen Kasans eisblaue Riesen, die sich zum dritten Mal hintereinander den Titel schnappten, sowie ein 1:3 gegen Italiens Topteam Lube Civitanova am Sonntag bedeuteten Rang vier für die Volleys.
Wilfredo León nimmt die Siegestrophäe entgegen.
© Matthias Koch
Sie waren nicht drin im Kreis der Medaillengewinner, aber nah dran. Das ist die gute Nachricht aus Rom. „Daher“, sagte Zuspieler Kühner, „ist es jetzt enttäuschend, dass wir mit leeren Händen nach Hause gehen.“ Kasans Topangreifer León war nicht nur überrascht, dass es die Volleys ins Final Four geschafft hatten. Er stellte fest: „Man muss die Berliner im Auge behalten, denn sie spielen sehr gut als Team. Dass wir 3:0 gewonnen haben, bedeutet nicht, dass es einfach war, no, no, no, no – auch wenn wir sie im dritten Satz gekillt haben.“
Berlins Manager Kaweh Niroomand sagte: „Irgendwo müssen sich die drei, vier Millionen Unterschied im Etat ja bemerkbar machen.“ Dennoch habe sein Team gezeigt, dass es zurecht im Final Four war. Der Schwung aus Rom soll morgen im zweiten Play-off-Finale gegen Friedrichshafen (19.30 Uhr, Schmelinghalle) zum ersten Sieg in diesem Duell verhelfen.
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