Die Öffentlichkeitsofferte fällt in eine Zeit, in der AfD-Abgeordnete und Landesverbände heftig kritisiert werden – wegen der massiven Stimmungsmache gegen den CDU-Politiker Walter Lübcke, der Anfang Juni mutmaßlich von einem Rechtsextremisten erschossen wurde.
„In Berlin wird massiv Stimmung und Hass gegen die AfD gepredigt“
Die AfD will den Fokus jetzt auf Linksextremismus und Linke lenken: „In Berlin wird massiv Stimmung und Hass gegen die AfD gepredigt“, so AfD-Fraktionschef Georg Pazderski. Politiker anderer Parteien reagierten darauf kaum. Man wolle die „ganzen linken Übergriffe und Verfehlungen“ in Berlin wie bundesweit nun „statistisch“ erfassen, so Pazderski.
Als „billiges Ablenkungsmanöver“ wertet Niklas Schrader, innenpolitischer Sprecher der Linken-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, das neue Portal. Benedikt Lux, innenpolitischer Sprecher der Grünen, sagte dieser Zeitung: „Berlin hat ein Problem mit linksextremistischen Straftaten und Gewalt. Dieses Problem wird aber von der Polizei bekämpft. Die AfD leistet dazu keinen Beitrag.“
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