Berlinale 2018

Deutsche Highlights

Filme über Romy Schneider, Exilschriftsteller und eine Abi-Klasse.

BK
Lesezeit 2 Min
Paula Beer und Franz Rogowski in dem Wettbewerbsfilm „Transit“.

Paula Beer und Franz Rogowski in dem Wettbewerbsfilm „Transit“.

© Studiocanal GmbH / Julia Terjung

Es gibt viele Highlights bei der Berlinale, auch deutsche. Vier gehen ins Bärenrennen. Dazu gehört der Flüchtlingsfilm „Transit“ von Christian Petzold mit Paula Beer. Nach dem autobiografischen Roman von Anna Seghers geht es um Exilschriftsteller während der NS-Zeit. Premiere ist am Sonnabend, 18.30 Uhr, im Berlinale Palast.

Marie Bäumer spielt Romy Schneider in „3 Tage in Quiberon“. 

Marie Bäumer spielt Romy Schneider in „3 Tage in Quiberon“. 

© Berlinale

Besonders erwartet wird dieser Film: In dem Porträt „3 Tage in Quiberon“ zeichnet Filmemacherin Emily Atef das Lebensdrama von Romy Schneider nach – Marie Bäumer spielt die Ikone. Erzählt wird die Geschichte von „Stern“-Journalist Michael Jürgs (Robert Gwisdek) und des verstorbenen Fotografen Robert Lebeck (Charly Hübner). Sie treffen Romy 1981 – sie steht schon unter dem Einfluss von Alkohol und Tabletten – im französischen Küstenort Quiberon zum Interview. Premiere: 19. Februar, 18.15 Uhr, Berlinale Palast.

Leonard Scheicher als Theo in „Das schweigende Klassenzimmer“.

Leonard Scheicher als Theo in „Das schweigende Klassenzimmer“.

© ARD

Berlinale Special feiert am 20. Februar

Weiterer deutscher Bären-Kandidat ist das Familiendrama „Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“ von Philip Gröning – mit Josef Mattes und Julia Zange (21. Februar, 15 Uhr, Berlinale Palast).

Die Jurymitglieder der Berlinale: Schauspielerin Cecile de France (l-r), Fotograf Espanola Chema Prado, Regisseur Tom Tykwer, Filmkritikerin Stephanie Zacharek, Produzentin Adele Romanski und der Komponist Ryuichi Sakamoto.

Die Jurymitglieder der Berlinale: Schauspielerin Cecile de France (l-r), Fotograf Espanola Chema Prado, Regisseur Tom Tykwer, Filmkritikerin Stephanie Zacharek, Produzentin Adele Romanski und der Komponist Ryuichi Sakamoto.

© dpa

Außerdem das Liebesdrama „In den Gängen“ mit Franz Rogowski und Sandra Hüller, das am 23. Februar um 18.30 Uhr im Berlinale Palast gezeigt wird.

In Berlinale Special feiert am 20. Februar im Friedrichstadt-Palast das Historiendrama „Das schweigende Klassenzimmer“ Premiere. Es geht um eine DDR-Klasse, die sich 1956 mit den Aufständischen in Ungarn solidarisierte und einen Skandal auslöste. Regie: Lars Kraume.

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