Sturz in den Schock-Frost

Der Winter fährt Achterbahn

Erst keimen neue Frühlings-Gefühle auf, dann stürzen die Werte wieder in den Keller.

Jo Studnik
Lesezeit 2 Min
Erst rauf, dann kräftig runter: Die Temperaturen fahren Achterbahn.

Erst rauf, dann kräftig runter: Die Temperaturen fahren Achterbahn.

© dpa

Schon in der Nacht erreicht uns ein atlantischer Tiefausläufer, der uns ab Donnerstag mildere, aber auch spürbar feuchte Luft beschert. Bereits ab Mitternacht erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) vom Westen her vereinzelt Regen, der zwischen Uckermark und Niederlausitz örtlich auch überfrieren könnte.

Achtung Glättegefahr!

Glatteisgefahr besteht am Donnerstag noch im Osten Brandenburgs. Doch im Tagesverlauf gehen die Temperaturen kräftig nach oben und erreichen bis zu neun Grad. Die Nacht bleibt recht mild mit Tiefstwerten zwischen drei und acht Grad. Dabei wird es weiter zeitweise regnen.

Freitag erleben wir launisches Schmudelwetter unter bedecktem Himmel. Die Temperaturen erreichen nun bis zu 13 Grad. Der Regen kann nun auch länger, bis in die Nacht hinein, anhalten. Ab Nachmittag kommen Böen hinzu, die mitunter auch kräftig aufdrehen können.

Damit ist der Höhepunkt überschritten: Vom Wochenende an werden die Temperaturen wieder kräftig in den Keller purzeln. Der Sonnabend bleibt mit Höchstwerten von neun Grad noch mild.

Zur neuen Woche hin nähern sich die Werte wieder der Frostgrenze. Die Tiefstwerte könnten deutlich in den Frostbereich sacken, und auch die Tage werden spürbar kälter. Wie stark und nachhaltig dieser neue Wintereinbruch ausfällt, und ob hieraus Hoffnung auf eine Weiße Weihnacht aufkeimt, schauen wir uns in den kommenden Tagen noch einmal genauer an! JSt

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