Pilgerstätte für Fans

Gedenktafel für David Bowie in der Hauptstraße enthüllt

Porzellan-Gedenktafel erinnert an David Bowies Berliner „Helden“-Jahre

BK
Lesezeit 2 Min
David Bowie lebte von 1976 bis 1978  in der Hauptstraße 155 in Berlin-Schöneberg in einer Wohnung im ersten Stockwerk.

David Bowie lebte von 1976 bis 1978  in der Hauptstraße 155 in Berlin-Schöneberg in einer Wohnung im ersten Stockwerk.

© dpa

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller enthüllte die Gedenktafel für David Bowie.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller enthüllte die Gedenktafel für David Bowie.

© dpa

Der bereits weltweit erfolgreiche britische Sänger („Space Oddity“, „Changes“, „Fame“) entwarf in Berlin die drei bahnbrechenden Alben „Low“, „Heroes“ und „Lodger“ und nahm sie zum Teil in den Kreuzberger Hansa-Studios nahe der Mauer auf. Diese Platten gelten wegen ihrer futuristischen Klangästhetik als Schlüsselwerke der Popmusik. Aus dieser Phase stammt mit „Heroes“/„Helden“ auch einer der berühmtesten Bowie-Songs - „der einzige wichtige Pophit, der von der Mauer handelt“, wie Bowie-Biograf Tobias Rüther bei der Zeremonie sagte.

Müller betonte, Bowies „Berliner Trilogie“ sei in die Berliner Musikgeschichte eingegangen. „Darauf muss man kommen - vielleicht kannte er die Stadt nicht so gut“, sagte der SPD-Politiker über den letztlich erfolgreich umgesetzten Plan des Künstlers, in der damaligen Heroin-Metropole Berlin von den Drogen loszukommen.

Dass Bowie schon gut sieben Monate nach seinem Tod mit einer Gedenktafel geehrt wird und nicht wie üblich frühestens nach fünf Jahren Bedenkzeit, begründete Müller so: „Bei David Bowie sind wir uns sicher“, dass er dauerhaft Prägendes für Berlin geschaffen hat. 

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